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Militärseelsorge

Kirche unter Soldaten

1. Januar: Fest der Gottesmutter Maria und des Friedens


59. WELTFRIEDENSTAG

Weltfriedenstag 2026: Papst Leo ruft zu „entwaffnendem Frieden“ auf

Unter dem Motto „Friede sei mit euch – auf dem Weg zu einem unbewaffneten und entwaffnenden Frieden“ stellt Papst Leo den Weltfriedenstag 2026. Ausgangspunkt ist der Friedensgruß des auferstandenen Christus – eine Zusage, die Menschen in Zeiten von Krieg, Aufrüstung und globaler Unsicherheit gilt.

Der Papst versteht Frieden nicht als bloße Abwesenheit von Gewalt, sondern als aktiven Weg. Ein entwaffnender Friede beginnt bei der inneren Haltung: Bei gewaltfreier Kommunikation, der Bereitschaft zur Verletzlichkeit und dem Mut, Vertrauen aufzubauen. Gerade in politischen und militärischen Konflikten fordert er dazu auf, die Logik von Drohung und Angst zu durchbrechen und neue Wege der Verständigung zu suchen.

Papst Leo verschweigt nicht, dass dieser Weg mühsam ist. Er erfordert geduldige Verhandlungen, vertrauensbildende Maßnahmen und den festen Glauben daran, dass Frieden möglich bleibt – auch dort, wo Aufrüstung als alternativlos erscheint.

Für Christinnen und Christen ist das Gebet Quelle und Grundlage dieses Engagements. Der Friede Christi schenkt inneren Halt, öffnet für Vergebung und bewahrt davor, sich aus Angst abzuschotten. Der Weltfriedenstag 2026 lädt dazu ein, diesen Frieden weiterzugeben und Verantwortung für eine Welt zu übernehmen, in der Konflikte ohne Gewalt gelöst werden.

Papst Leo XIV.: Botschaft zur Feier des 59. Weltfriedenstages (pdf)

Zur Themenseite der Deutschen Bischofskonferenz

Arbeitshilfe zum Download

Katholische Verbände laden ein, gemeinsam für den Frieden zu beten!
„Friede sei mit euch“ – wie vertraut klingen diese Worte und wie herausfordernd sind sie zugleich. In einer Zeit, in der Aufrüstung, Abschottung und sprachliche Härte zunehmen, stellt sich die Frage: Was bedeutet Frieden, der nicht bewaffnet ist, sondern entwaffnet?

Die Arbeitshilfe möchte dazu ermutigen, gemeinsam innezuhalten, zu beten und zu fragen: Wo bin ich bewaffnet – innerlich oder äußerlich?
Und wie kann ich zu einem Frieden beitragen, der nicht bedroht, sondern verwandelt?

Arbeitshilfe zum Weltfriedenstag 2026

Weltfriedenstage der Katholischen Militärseelsorge

Die Katholische Militärseelsorge begeht den Welttag des Friedens mit Friedensgottesdiensten für Soldaten in den Diözesen. Soldatinnen und Soldaten aus ganz Deutschland treffen sich in der ersten Hälfte eines jeden Jahres, um gemeinsam für den Frieden zu beten. So wird deutlich, dass sie ihren Dienst in der Verantwortung für den Frieden leisten.

22.01.2026 in Köln Pontifikalamt mit Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki im Hohen Dom    
29.01.2026 in Würzburg Pontifikalgottesdienst im Dom zu Würzburg    
03.03.2026 in Münster Internationaler Soldatengottesdienst im St.-Paulus-Dom Münster/Westfalen    
11.06.2026 in Aachen Soldatengottesdienst mit Bischof Helmut Dieser    
02.07.2026 in Berlin Gottesdienst in der St.-Johannes-Basilika    
12.11.2026 in München Weltfriedenstag „Pater-Rupert-Mayer-Gottesdienst“ in der Bürgersaalkirche    

Weltfriedenstag in Münster

„Einen Gottesdienst für den Frieden zu feiern, reicht allein nicht. Unser Einsatz für den Frieden muss sich im Alltag fortsetzen, aus dem frommen Beten muss etwas wachsen“: Diesen Appell hat Dr. Antonius Hamers am 3. März im St.-Paulus-Dom Münster formuliert.  weiter zum Bericht

Weltfriedenstag in Würzburg

Unter dem Leitwort „Friede sei mit euch – auf dem Weg zu einem unbewaffneten und entwaffnenden Frieden“, das Papst Leo XIV. für das Jahr 2026 ausgerufen hat, zeigte sich im Würzburger Kiliansdom am 59. Weltfriedenstag besonders deutlich, wie eng Glaube, militärischer Auftrag und seelsorgliche Begleitung miteinander verbunden sind.

Rund 350 Soldatinnen und Soldaten, Zivilbeschäftigte der Bundeswehr sowie Angehörige der Polizei feierten im Würzburger Kiliansdom gemeinsam mit Weihbischof und Dompropst Paul Reder ein Pontifikalamt, das ganz im Zeichen der Frage stand, wie Christinnen und Christen in Uniform ihren Auftrag im Licht des Glaubens leben können.

Den ausführlichen Bericht finden Sie hier.

Internationaler Soldatengottesdienst zum Weltfriedenstag 2026 im Kölner Dom

Hunderte Soldatinnen und Soldaten sowie Polizistinnen und Polizisten besuchten anlässlich des Weltfriedenstages am Donnerstag, 22. Januar, den Gottesdienst im Kölner Dom. Mit „‘Shalom‘, ‚Salam‘, ‘Der Friede sei mit euch‘ – sich gegenseitig den Frieden zu wünschen, gehört zu den ältesten Grußformeln überhaupt“ eröffnete Kardinal Woelki den Gottesdienst und fasste das Thema des Gottesdienstes direkt zusammen.

Den ausführlichen Bericht finden Sie hier.