Seit 1993 ist Bartmann in der Militärseelsorge tätig. Zunächst war er als Standortpfarrer in Bad Reichenhall und anschließend in Regensburg eingesetzt. Dort wurde er 1997 zum Militärdekan sowie zum stellvertretenden Katholischen Wehrbereichsdekan VI ernannt und nahm als Militärpfarrer an mehreren Auslandseinsätzen der Bundeswehr auf dem Balkan (IFOR, SFOR, KFOR) teil.
Bartmann wuchs in der Oberpfalz auf und legte 1980 in Weiden in der Oberpfalz das Abitur ab. Nach dem Grundwehrdienst mit Ausbildung zum Reserveoffizier absolvierte er eine Lehre zum Bankkaufmann und studierte anschließend Theologie in Regensburg und Innsbruck. 1989 wurde er im Regensburger Dom zum Priester geweiht und war danach Kaplan in Ergolding bei Landshut.
Lebenslauf
| 18.01.1961 | Geboren in Kemnath, Oberpfalz |
| 1971 - 1980 | Besuch des Gymnasium in Weiden, Abitur 1980 |
| 01.07.1980 – 30.06.1982 | Wehrdienst, SAZ 2, ROA-Ausbildung |
| 01.07.1983 | Beförderung zum Leutnant der Reserve |
| anschließend | Ausbildung zum Bankkaufmann |
| anschließend | Studium der Katholischen Theologie in Regensburg und Innsbruck |
| 24.06.1989 | Priesterweihe im Dom zu Regensburg |
| 01.09.1989 – 31.12.1992 | Kaplan in der Pfarrei Ergolding |
| 01.01.1993 – 30.04.1997 | Katholischer Standortpfarrer Bad Reichenhall |
| 01.05.1997 – 28.02.2001 | Katholischer Standortpfarrer Regensburg |
| 01.09.1997 | Ernennung zum Militärdekan |
| 01.10.1997 | Ernennung zum Stellvertretenden Katholischen Wehrbereichsdekan VI |
| 01.03.2001 | Katholischer Leitender Militärdekan München Dienstaufsichtsbereich Bayern und Baden-Württemberg |
| 24.11.2009 | Stellvertretender Generalvikar des Katholischen Militärbischofs |
| seit 1.11.2013 | Generalvikar des Katholischen Militärbischofs und Militärgeneralvikar |
| Weiteres: | |
| 29.01. – 31.05.1996 | Auslandseinsatz – IFOR (Benkovac, Visoko, Sarajevo) |
| 06.04. – 14.08.1998 | Auslandseinsatz – SFOR (Rajlovac) |
| 23.03. – 29.07.1999 | Auslandseinsatz – KFOR (Tetovo und Prizren) |
| 23.09.2007 | Ernennung zum Päpstlichen Ehrenkaplan (Monsignore) |
| Seit Oktober 1996 | Gewähltes Mitglied im Verwaltungsrat der Katholischen Soldatenseelsorge – Anstalt des öffentlichen Rechts – |
| Seit 24.11.2009 | Vorsitzender des Verwaltungsrats der Katholischen Soldatenseelsorge – Anstalt des öffentlichen Rechts – |
Bundesverdienstkreuz für Militärgeneralvikar a. D. Reinhold Bartmann
Amtsübergabe mit höchsten Ehren
Es war ein Abschied mit höchsten Ehren: Der ehemalige Militärgeneralvikar Monsignore Reinhold Bartmann ist mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland, dem Bundesverdienstkreuz, ausgezeichnet worden.
33 Jahre Militärseelsorger Monsignore Reinhold Bartmann
Arbeit, Dienst und Gebet
Seit dem 1. Januar 1993 begleitet Msgr. Reinhold Bartmann „seine Soldatinnen und Soldaten“ in der Katholischen Militärseelsorge – von seiner bayerischen Heimat bis zur Kurie des Militärbischofs in Berlin.
Prälat Walter Wakenhut
Generalvikar Apostolischer Protonotar Walter Wakenhut, Priester der Diözese Passau, war von November 2000 bis Oktober 2013 Militärgeneralvikar und Leiter des Katholischen Militärbischofsamtes.
In Regen sammelte der Priester als nebenamtlicher Standortpfarrer erste Erfahrungen in der Militärseelsorge und trat 1989 hauptamtlich in die Katholische Militärseelsorge ein.
Nach der Tätigkeit als Militärpfarrer an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg wechselte Wakenhut 1993 als Personalreferent und Stellvertreter des Militärgeneralvikars ins Militärbischofsamt nach Bonn. 1997 übernahm er die Aufgaben des Wehrbereichsdekans des früheren Wehrbereiches VI in München.
Militärbischof Walter Mixa berief ihn im November 2000 zu seinem Generalvikar. Im Februar 2011 bestätigte Militärbischof Franz-Josef Overbeck ihn in diesem Amt und ernannte ihn gleichzeitig zum Moderator Curiae.
Lebenslauf
| 17.09.1942 | Geboren in Burghausen an der Salzach |
| 1948 - 1962 | Besuch der Volksschule und des Gymnasiums |
| 1962/63 - 1968 | Theologiestudium in Passau |
| 29.06.1968 | Priesterweihe |
| 01.08.1968 - 31.12.1968 | Kaplan in Passau-Hacklberg |
| 01.01.1969 - 31.08.1972 | Präfekt am Bischöflichen Studienseminar St. Altmann in Burghausen |
| 01.09.1972 - 31.08.1980 | Direktor am Bischöflichen Studienseminar St. Altmann in Burghausen - Religionslehrer am Gymnasium |
| 01.09.1980 | Pfarrer in Regen |
| 01.09.1983 - 31.05.1985 | Schuldekan für das Dekanat Regen |
| 01.06.1985 | Dekan für das Dekanat Regen |
| 01.09.1986 | Katholischer Standortpfarrer im Nebenamt für Regen |
| 01.11.1989 | Katholischer Standortpfarrer Hamburg III - Führungsakademie der Bundeswehr |
| 18.02.1990 | Ernennung zum Militärpfarrer |
| 01.03.1991 | Ernennung zum Militärdekan |
| 16.03.1993 | Versetzung zum Katholischen Militärbischofsamt und Beauftragung mit der Wahrnehmung der Dienstgeschäfte des Referatsleiters II - Personal und Organisation, Stellvertretender Militärgeneralvikar |
| April/Mai 1994 | Teilnahme am Kernseminar der Bundesakademie für Sicherheitspolitik |
| 23.03.1995 | Ernennung zum Monsignore |
| 01.10.1997 - 31.10.2000 | Katholischer Wehrbereichsdekan VI in München |
| September 1997 | Ernennung zum Prälat |
| 01.11.1997 - 30.09.2003 | Pfarrer in Arget |
| 31.10.2000 | Ernennung zum Generalvikar des Katholischen Militärbischofs und zum Militärgeneralvikar |
| 17.09.2007 | Ernennung zum Apostolischen Protonotar |
| 08.05.2010 - 24.02.2011 | Nach dem Rücktritt von Militärbischof Dr. Walter Mixa bis zur Ernennung von Militärbischof Dr. Franz-Josef Overbeck Leiter der Katholischen Militärseelsorge |
| 25.02.2011 | Erneute Ernennung zum Generalvikar des Katholischen Militärbischofs und zum Militärgeneralvikar |
| 01.11.2013 | Ruhestand |
| Januar 2014 | Geistlicher Beauftragter des Landeskomitees der Katholiken in Bayern |
Dr. Martin Gritz
Dr. Martin Gritz aus dem Erzbistum Breslau war der 2. Militärgeneralvikar in der Katholischen Militärseelsorge (1962-1981); Ernennung zum Apostolischen Protonotar am 10. September 1971; verstorben am 21. Juni 2002.
Georg Werthmann
Georg Werthmann aus dem Erzbistum Bamberg war der 1. Militärgeneralvikar in der Katholischen Militärseelsorge (1956-1962); zuvor Feldgeneralvikar der Wehrmacht (1936-1945); Ernennung zum Apostolischen Protonotar am 15. November 1958; verstorben am 25. Mai 1980.







