Grenzen der Technik

Die April-Ausgabe 2026 ist sehr aktuell, selbst wenn sie in manchen Artikeln in die jüngere Geschichte zurückschaut und auf altbekannte Bibelstellen eingeht: Denn vor genau 40 Jahren, Ende April 1986, ereignete sich die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl – ein „Super-GAU“. Ebenfalls in einem April, am 15.4.1912, ging das größte Schiff der Welt „Titanic“ unter, das als unsinkbar galt. Seitdem hat es viele weitere Beispiele gegeben, die die Grenzen der Technik und die Risiken des Fortschritts aufzeigen.
Ein Naturwissenschaftler beleuchtet die Möglichkeiten und Gefahren, Soldaten im Hochtechnologie-Bereich und ein ehemaliger Luftwaffen-General beziehen das auf die Bundeswehr und erinnern außerdem an den Auftrag der Schöpfungsgeschichte: „Macht Euch die Erde untertan!“ Auch an das Scheitern des „Turmbaus zu Babel“, ebenfalls im ersten Buch der Bibel, wird erinnert.
„Frage nicht: Wie kommt es, dass die früheren Zeiten besser waren als die jetzigen?
Denn deine Frage zeugt nicht von Wissen.“
„Macht euch die Erde untertan“
KI, Technik und Verantwortung im Podcast mit Generalleutnant a.D. Dr. Ansgar Rieks
Wenn Technik an ihre Grenzen stößt, geht es schnell um mehr als nur Funktion und Effizienz – es geht um Verantwortung, Maß und die Frage nach Gott. Generalleutnant a.D. Dr. Ansgar Rieks, Ingenieur für Elektrotechnik und ehemaliger stellvertretender Inspekteur der Luftwaffe, spricht im Gespräch mit Theo Weisenburger Chefredakteur KOMPASS, über menschliche Hybris, „Meaningful Human Control“ und den biblischen Auftrag „Macht euch die Erde untertan!“.
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