Bischof Overbeck: "Der Friede bleibt ein hohes politisches Ziel"

Militärbischof Overbeck im Gespräch mit Militärseelsorgern und Soldaten. © KS / Doreen Bierdel
Militärbischof Overbeck im Gespräch mit Militärseelsorgern und Soldaten. © KS / Doreen Bierdel

Essen (KNA), 31.03.2018. Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck hat zu Ostern zu einem nachhaltigen Einsatz für den Frieden aufgerufen. Die Welt sei durchzogen vom Terror des Krieges, von Auseinandersetzungen und Polarisierungen, sagte er laut Redemanuskript in der Osternachtsfeier am Samstagabend im Essener Dom. "Der Friede bleibt ein hohes politisches Ziel für alle Verantwortungsträger in der Welt."

Die Menschen haben nach den Worten Overbecks die Pflicht, alles zu tun, um todbringende Konflikte zu beenden. Wenn dabei Gewalt angewendet werde, dürfe diese nur ein letztes Mittel sein, um noch größere Gewalt abzuwenden und das Recht auf Notwehr umzusetzen, sagte der Geistliche, der auch Militärbischof ist.

An Ostern gehe es um Frieden als Solidarität, Gerechtigkeit, Achtung der Menschenwürde und als Leben mit Gott, so der Bischof. "Wo Gott ist, da ist Frieden."

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Text der Predigt von Bischof Overbeck während der Osternachtfeier (PDF, 4 Seiten, 44 KB) 

"Frieden ist mehr als Sicherheit", zur Ausgabe 07-08/17 der Zeitschrift des Katholischen Militärbischofs "Kompass. Soldat in Welt und Kirche" (PDF, 32 Seiten)

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