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Eröfnung und Bericht zur Lage

In seinem Bericht zur Lage anlässlich der 62.Gesamtkonferenz informierte Militärgeneralvikar Msgr. Reinhold Bartmann über aktuelle Themenbereiche und Herausforderungen der Katholischen Militärseelsorge.

Auf die neuen Organisationsstrukturen der Streitkräfte werde sich die Katholische Militärseelsorge bezüglich des Personals und der Militärpfarrämter einstellen. Trotz alledem müsste die Militärseelsorge gerade durch die einsatzbedingten Verpflichtungen seelsorgerliche Begleitung und Präsenz erfüllen, sagte der Generalvikar. Dies könne nur im ökumenischen Miteinander sichergestellt werden. Dies gelte auch für die Angebote der Familienseelsorge.

In seinem Rückblick und Ausblick auf Großveranstaltungen nannte Militärgeneralvikar Bartmann die Soldatenwallfahrt nach Lourdes, die im nächsten Jahr zum 60. Mal stattfinden wird und den Katholikentag 2018 in Münster. Er ermutigte die Teilnehmer, intensiv für die Veranstaltungen zu werben, selbst zahlreich teilzunehmen und sich zu engagieren.

Der Generalvikar wies erneut auf die Verantwortung der Seelsorger für die Erteilung des Lebenskundlichen Unterrichts hin. Aufgabe sei es, dem Soldaten das moralische Rüstzeug mitzugeben, seinen Beruf in voller Verantwortung vor seinem Gewissen und ausgerichtet am Wertebewusstsein des Grundgesetzes auszuüben.

Anerkennend hob Msgr. Bartmann die Bereitschaft der Soldaten hervor, die in "Uniform als Katholik Gesicht zeigten". Jedoch werde wegen der besonderen Lebensbedingungen der Soldaten und auch der Familienangehörigen das dauerhafte Einbinden in eine verfasste Gremien- oder Verbandsarbeit immer schwieriger. Vorhandene Strukturen des organisierten Laienapostolates in der Katholischen Militärseelsorge müssten genau beobachtet und letztendlich den Entwicklungen angepasst werden.

Der Militärgeneralvikar begrüßte die Einladung zur Beteiligung der beiden Zweige der Militärseelsorge für die Überarbeitung der Richtlinien zum Traditionsverständnis und zur Traditionspflege in der Bundeswehr. Bisher hätten sich Vertreter des Militärbischofsamtes an allen Workshops beteiligt.

Die Gesamtkonferenz findet vom 23. bis 27. Oktober 2017 in Berlin-Steglitz statt, zum Thema: „Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst des Nationalismus“.

Marlene Beyel

Personalveränderungen 2016/2017

Traditionell werden am ersten Abend jeder Gesamtkonferenz zunächst die ausgeschiedenen Mitarbeiter des vergangenen Jahres verabschiedet. Stellvertretend für sie bedankte sich Regierungsamtsinspektor a. D. Jürgen Strohe für die langjährige, gute Zusammenarbeit und blickte voraus auf den Neubeginn als Ruheständler.

Danach besteht für die neuen Mitarbeiter in den Katholischen Militärpfarrämtern und -dekanaten sowie an der Berliner Kurie des Katholischen Militärbischofs die Gelegenheit, sich selbst vorzustellen. In diesem Jahr waren es besonders viele „Neue“, weil sowohl Militärseelsorger als auch Pfarrhelfer auf der Bühne standen.

Von links nach rechts: Pastoralreferent Martin Diewald, Erfurt; Militärpfarrer Clemens Dzikowski, Bad Frankenhausen; Militärpfarrer Torsten Stemmer, Wilhelmshaven I; Pastoralreferent Diakon Rainer Schönborn, Wilhelmshaven II; Militärgeistlicher Iurii Kuliievych, Roth; Militärgeistlicher Werner Heß, Leer; Regierungsamtsinspektorin Gudrun Janßen, Militärdekanat Kiel; Regierungsobersekretär Björn Bosbach, Militärdekanat Köln; Pfarrhelfer Jost Hamer, Kramerhof; Pfarrhelferin Diana Maria Handy, Rostock; Pfarrhelfer Adam Kania, Fürstenfeldbruck; Pfarrhelfer Christian Heindl, Bad Frankenhausen; Pfarrhelferin Eva Kern, Bruchsal; Pfarrhelferin Jennifer Strelow, Köln II und Pfarrhelferin Hildegard Sabel, Bogen.

JV