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Katholischer Militärbischof

für die Deutsche Bundeswehr

Was macht der katholische Militär-Bischof?

Der katholische Militär-Bischof kümmert sich um die katholische Kirche bei der Bundeswehr.

Er ist der Leiter der katholischen Militär-Seelsorge.
Das bedeutet:
Er ist für die Seelsorgerinnen und Seelsorger da,
die mit Soldatinnen und Soldaten sprechen,
mit ihnen beten
und ihnen in schweren Zeiten helfen.


Der Bischof gehört zur Kirche – nicht zum Staat.
Er wird von der Kirche bestimmt.
Die Regierung stimmt zu.
Er arbeitet aber nicht für den Staat.


Was macht der Militär-Bischof genau?

Er sorgt dafür:

  • dass die Seelsorge gut funktioniert
  • dass die Seelsorger gut ausgebildet sind
  • dass sie ihre Aufgaben gut kennen
  • dass es klare Regeln in der Militär-Seelsorge gibt
  • dass Kirche und Militär-Seelsorge gut zusammenarbeiten
  • dass auch die Familien der Soldatinnen und Soldaten Hilfe bekommen

Sein Amt nennt man: Militär-Ordinariat.
Sein Büro ist in Berlin – dort, wo auch die Regierung sitzt.


Wichtige Gesetze, die den Auftrag regeln:

  • Das Grundgesetz (Artikel 4) sagt:
    Jeder Mensch darf seinen Glauben leben.
    Niemand darf gezwungen werden, gegen sein Gewissen zu handeln.
    Auch Soldaten haben das Recht auf Religion und Seelsorge.
  • Das Soldatengesetz (§ 36) sagt:
    Soldaten dürfen zur Kirche gehen.
    Sie dürfen Seelsorge bekommen.
    Aber niemand muss mitmachen – alles ist freiwillig.
  • Ein altes Abkommen zwischen Kirche und Staat heißt: Reichskonkordat (Artikel 27)
    Es regelt, wie Kirche und Staat zusammenarbeiten.
  • Ein besonderer Text vom Papst heißt: „Moventibus quidem“
    Er ist vom 23. November 1989.
    Darin steht, wie die Militärseelsorge aufgebaut sein soll.
  • Es gibt auch Regeln für die Arbeit des Militär-Bischofs.
    Diese heißen: Statuten.
    Sie gelten seit dem 1. Januar 1990.