Ostern bringt Hoffnung
Ostern ist das wichtigste Fest für Christinnen und Christen.
An Ostern denken wir:
Jesus ist vom Tod auferstanden.
Ostern zeigt uns:
- Das Leben ist stärker als der Tod.
- Es gibt Licht, wenn es dunkel ist.
- Es gibt Hoffnung, wenn es schwer ist.
Viele Soldatinnen und Soldaten haben schwere Aufgaben.
Sie haben oft wenig Zeit.
Trotzdem ist Ostern wichtig.
Die Katholische Militär-Seelsorge ist für sie da.
Nicht nur an Ostern.
Auch danach.
„Ostern ist ein Neuanfang. Gott schenkt uns neues Leben. Der Tod ist nicht das Ende. Auch Leid ist nicht das Ende. Gott bleibt bei uns.“

Was ist Ostern?
Ostern ist ein wichtiges Fest für Christen.
Ostern beginnt am Gründonnerstag.
An diesem Tag hat Jesus mit seinen Freunden gegessen.
Das heißt: Abendmahl.
Am Karfreitag ist Jesus gestorben.
Am Ostersonntag ist Jesus auferstanden.
Das bedeutet:
Jesus war tot.
Dann hat Gott ihn wieder lebendig gemacht.
Ostern endet am Ostermontag.
Ostern zeigt:
Gott ist stärker als der Tod.
Es gibt Hoffnung.
Ostern – kurz erklärt
| Gründonnerstag | Karfreitag | Karsamstag | Ostersonntag | Ostermontag |
| Am Gründonnerstag hat Jesus mit seinen Freunden gegessen. Das war das letzte gemeinsame Essen vor seinem Tod. Dieses Essen nennt man: das letzte Abendmahl. | Am Karfreitag ist Jesus am Kreuz gestorben. Die Christen denken an seinen Tod. Es ist ein stiller und ernster Tag. | Am Karsamstag liegt Jesus im Grab. Es ist ein Tag der Ruhe. Die Menschen sind still und warten. | Am Ostersonntag ist Jesus auferstanden. Das bedeutet: Jesus war tot. Aber Gott hat ihn wieder lebendig gemacht. Frauen gehen zum Grab von Jesus. Sie sehen: Das Grab ist leer. Jetzt beginnt die Hoffnung auf neues Leben. | Am Ostermontag gehen zwei Freunde von Jesus einen Weg. Jesus geht mit ihnen. Aber sie erkennen ihn nicht sofort. Erst beim Essen erkennen sie Jesus. Beim Brechen des Brotes. |

Ostern 2025 – Ein Weg der Hoffnung
Ein Text von Militärbischof Dr. Franz-Josef Overbeck
Viele Menschen haben im Moment große Sorgen.
Unsere Welt verändert sich.
Früher war vieles sicher.
Heute ist vieles unsicher.
Zum Beispiel:
- Länder streiten mehr miteinander.
- Bündnisse sind nicht mehr so stark.
- Der Frieden ist in Gefahr.
Diese Veränderungen machen den Menschen Angst.
Viele fragen sich:
Wird es in Zukunft noch Frieden geben?
Wird es noch Gerechtigkeit geben?
Gibt es noch Hoffnung?
Wir leben in einer schweren Zeit.
In der Welt gibt es viele Probleme.
Vieles ist nicht mehr so sicher wie früher.
Länder streiten sich.
Frieden ist in Gefahr.
Das macht vielen Menschen Angst.
Sie fragen sich:
Wie geht es weiter?
Wird die Welt gerecht und friedlich bleiben?
Haben wir noch Hoffnung?
Was Christen an Ostern glauben
Gerade feiern wir Ostern.
Ostern ist das wichtigste Fest für Christinnen und Christen.
Ostern erinnert uns an Jesus.
Er ist für uns gestorben.
Und Gott hat ihn vom Tod auferweckt.
Das ist für Christen die wichtigste Botschaft:
Der Tod hat nicht das letzte Wort.
Auch nicht das Leid.
Gott schenkt uns Leben.
Ein Leben, das nie mehr aufhört.
Gott ist an unserer Seite
Auch wenn vieles auf der Welt schlecht läuft:
Am Ende bleibt das Leben aus Gottes Hand.
Es ist ein Leben mit Hoffnung.
Ein Leben, das neue Wege zeigt.
Ein Leben, das Mut macht.
Denn durch Jesus wissen wir:
Unser Leben endet nicht im Nichts.
Es endet nicht in der Dunkelheit.
Gott gibt allem Leben Sinn.
Selbst in schweren Zeiten.
Auch das Gute, das wir tun, bleibt bestehen.
Das ist unser Glaube:
Gott bleibt bei uns.
Kein Krieg, kein Leid, kein Tod trennt uns von ihm.
Menschen in Bewegung
In der Bibel lesen wir:
Viele Menschen bewegen sich in der Osterzeit.
Zum Beispiel:
- Menschen empfangen Jesus in Jerusalem.
- Menschen sehen seine Verurteilung und seinen Tod.
- Frauen gehen zum Grab, um Trost zu finden.
- Jünger sind unsicher und suchen nach Antworten.
- Zwei Jünger reden unterwegs über alles und kehren dann zurück.
- Die Jünger treffen den auferstandenen Jesus.
Danach haben sie Hoffnung.
Sie erzählen den anderen davon.
Sie wollen, dass alle Menschen von Jesus hören.
Sie teilen ihre Freude und ihren Glauben.
Pilger der Hoffnung
Die Jüngerinnen und Jünger waren die ersten Boten der Hoffnung.
Sie glaubten:
Gott schenkt ein neues Leben.
Ein Leben mit Sinn, mit Würde und mit Gerechtigkeit.
So entsteht ein neues Miteinander.
Ein Leben mit Respekt, Solidarität und Hoffnung.
So beginnt das Reich Gottes.
Die Jünger sind Pilger der Hoffnung.
Sie gehen mit Jesus.
Und sie gehen zu den Menschen.
Sie bringen ihnen Hoffnung – mit Worten und mit Taten.
Auch wir sind Pilger der Hoffnung
So verstehen wir auch das Heilige Jahr.
Wir wollen Pilger der Hoffnung sein.
Wir gehen mit Jesus.
Und wir leben unseren Glauben im Alltag.
Wir teilen unsere Hoffnung mit anderen.
Auch bei der Soldatenwallfahrt in Lourdes tun wir das.
Dort erleben wir Gemeinschaft, Glaube und Hoffnung.
Der Soldat am Kreuz
Ein Soldat hat die Kreuzigung Jesu gesehen.
Er sagt:
„Dieser Mensch war Gottes Sohn.“ (Markus 15,39)
Dieser Satz ist sehr wichtig.
Er zeigt:
Jesus war mehr als ein Mensch.
In Jesus erkennen wir Gott.
Das glauben Christen seit 1.700 Jahren.
Jesus zeigt uns:
Gott liebt uns.
Gott vergibt uns.
Gott hilft uns.
Jesus ist Vorbild für unser Leben.
So wie er den Menschen begegnet ist,
so sollen auch wir den Menschen begegnen.
Was Ostern mir bedeutet
Ostern ist für mich immer wieder neu bewegend.
Ich frage mich:
Wer ist Jesus für mich?
Was bedeutet mein Glaube?
Was ist mein Auftrag als Christ?
Ich will ein Pilger der Hoffnung sein.
Ich will zeigen:
Gott liebt die Menschen.
Gott gibt Hoffnung.
Gerade in diesen schweren Zeiten.
Ihr
+ Franz-Josef Overbeck
Katholischer Militärbischof für die Deutsche Bundeswehr
Bischof von Essen
50 Tage Osterzeit
Glaube – Hoffnung – neues Leben
Was bedeutet Ostern für uns heute?
Warum ist Ostern für Christinnen und Christen wichtig?
Ostern sagt:
Jesus ist gestorben.
Aber Gott hat ihn vom Tod auferweckt.
Das macht Mut und gibt Hoffnung.
Die deutschen Bischöfe haben eine Internet-Seite gemacht.
Dort findest du viele Dinge:
- Gedanken zu Ostern
- Erklärungen zum Glauben
- Hilfen für die Zeit vor und nach Ostern
- Texte, Bilder und Materialien
Die Internet-Seite heißt:
www.dbk.de/themen/ostern-2025

Hilfe in schweren Zeiten
Manche Menschen haben Sorgen.
Oder sie haben Angst.
Oder sie haben schlimme Gedanken.
Dann ist es gut, mit jemandem zu sprechen.
Die Telefon-Seelsorge hilft.
Dort arbeiten Menschen, die gut zuhören.
Sie wollen helfen.
Man kann dort kostenlos anrufen.
Niemand muss den Namen sagen.
Die Gespräche bleiben geheim.
Die Telefon-Seelsorge gehört zur katholischen und evangelischen Kirche.
Alle Menschen dürfen dort anrufen.
Egal, woran sie glauben.
Oder wie sie leben.
Du kannst immer anrufen:
Auch nachts, am Wochenende oder an Feiertagen.
Die Telefonnummern sind:
0800 111 0 111
0800 111 0 222
Du kannst auch über das Internet schreiben.
Per Chat oder E-Mail.
Die Webseite heißt: www.telefonseelsorge.de
Mehr Hilfe im Internet
Es gibt noch eine Webseite:
www.internetseelsorge.de
Dort gibt es weitere Angebote.
Zum Beispiel:
- Gespräche mit Seelsorgern
- Hilfe bei Krisen
- Texte zum Nachdenken
- Gebete online
Auch hier gilt:
Alle dürfen mitmachen.
Egal, wer sie sind.
