Direkt zur Hauptnavigation springen Direkt zum Inhalt springen Zur Unternavigation springen
Barrierefreiheit
Blaufilter
Schriftgröße
Zeilenhöhe
Zeichenabstand
Dyslexie-Schrift
Vorlesen
Leichte Sprache
Zurücksetzen

Archiv

des Katholischen Militärbischofs 

Militär-Seelsorge im Zweiten Weltkrieg

Nach dem Vertrag von 1933 zwischen Staat und Kirche hat sich die Lage schnell geändert.
Die Nationalsozialisten wollten die Kirche immer mehr aus der Gesellschaft verdrängen.
Das war besonders in den Schulen zu sehen.
Die Regeln aus dem Vertrag wurden oft nicht beachtet.

Die Militär-Seelsorge durfte am Anfang noch arbeiten, weil die Armee die Kirche unterstützte.
Doch kurz vor dem Krieg gab es immer weniger Möglichkeiten für die Seelsorge.

Zu Beginn des Krieges waren die Feld-Geistlichen gut vorbereitet.
Es gab fest angestellte Militär-Pfarrer für die Soldaten und für die Krankenhäuser.
Zusätzlich wurden Kriegspfarrer eingestellt, aber nur für die Zeit des Krieges.
Bei Heer und Marine gab es feste Stellen für Militär-Pfarrer.
Bei der Luftwaffe gab es keine, weil der Chef der Luftwaffe das nicht wollte.

Ab Oktober 1942 durften keine neuen Militär-Pfarrer mehr eingestellt werden.
1944 wurde beschlossen, dass es bei neuen Einheiten keine Pfarrer mehr geben soll.
Das hätte bedeutet, dass es bald keine Militär-Seelsorge mehr gegeben hätte.
Dazu kam es aber nicht mehr, weil der Krieg 1945 endete.

Mit dem Ende des Krieges gab es auch keine Militär-Seelsorge mehr in der Wehrmacht.
Viele Kriegspfarrer kamen in Kriegsgefangenschaft.
Manche konnten bald wieder nach Hause und arbeiteten dann wieder als normale Pfarrer.