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Ich fahre nach Lourdes, weil ... - Kurzinterviews

Zehn Kurzinterviews mit Teilnehmern der 58. Internationalen Soldatenwallfahrt nach Lourdes.

Fragen

1) Warum bist du nach Lourdes gefahren?

2) Womit machst du andere glücklich?

3) Was nimmst du mit aus Lourdes?



© KS / Barbara Dreiling
© KS / Barbara Dreiling

Obergefreiter Torsten, Wachbataillon

1) Weil mich dieser Ort interessiert. Weil ich neue Kameraden kennenlernen kann. Weil ich auf diese Weise mal aus dem Dienstalltag herauskomme, der sehr routiniert ist.

2) Ich bin für andere da, wenn sie mich brauchen.

3) Ein paar schöne Tage und Erfahrungsaustausch mit anderen Nationen.



© KS / Barbara Dreiling
© KS / Barbara Dreiling

Obergefreiter Nils, Kommando Luftwaffe, zum ersten Mal in Lourdes

1) Mein Chef hat mich darauf gebracht, weil er in Lourdes selber gute Erfahrungen gemacht hat. Und weil ich dort sehr viele Soldaten aus anderen Ländern kennenlernen kann. Ich war schon auf anderen Wallfahrten und auf drei Weltjugendtagen und die internationalen Begegnungen haben mir immer Spaß gemacht.

2) Indem ich ihnen helfe, wo ich helfen kann.

3) Sowohl Weihwasser als auch internationale Freundschaften und Begegnungen.



© KS / Barbara Dreiling
© KS / Barbara Dreiling

Hauptgefreiter Chris, Kampfhubschrauberregiment, Fernmeldestaffel

1) Weil ich dort was Neues erleben und neue Leute kennenlernen kann. Ich treffe Kameraden aus anderen Nationen und kann dem Dienstalltag mal entfliehen.

2) Man kann sich jederzeit auf mich verlassen. Ich bringe andere zum Lächeln, wenn sie schlecht drauf sind. Ich kann mich in ihre Situation einfühlen und einen guten Rat geben.

3) Völkerverständigung und eine super Atmosphäre. Ich hätte nicht gedacht, dass man so leicht mit anderen Nationen in Kontakt kommen kann.



© privat
© privat

Stabsgefreiter Sandra, zum ersten Mal in Lourdes, Führungsunterstützung (S6)

1) Um andere Soldaten aus anderen Ländern kennenzulernen und um neue Erfahrungen zu sammeln.

2) Ich lache viel und versuche, gute Laune zu verbreiten.

3) Was ich aus Lourdes mitnehme? Ich habe eine Menge neue und interessante Menschen kennen gelernt. Ich konnte mich mit anderen Soldaten austauschen und habe eine tolle Stadt kennengelernt. Ich konnte internationale Freundschaften knüpfen und es war für mich eine sehr schöne Erfahrung.



© KS / Barbara Dreiling
© KS / Barbara Dreiling

Unteroffizier Yvonne, Sanitätsversorgungszentrum Walldürn (SanVersZ)

1) Um Freunde aus andere Nationen wiederzusehen, die ich bei früheren Wallfahrten kennengelernt habe. Die Atmosphäre an diesem Ort, vor allem an der Grotte, fasziniert mich.

2) Mit meiner offenen und ehrlichen Art. Ich habe jederzeit ein offenes Ohr für meine Kameraden.

3) Als erstes Wasser von der Grotte. Was mir aber vor allem wichtig ist, dass ich hier für den Alltag auftanken kann.



© Christina Lux
© Christina Lux

Katharina, Bundeswehrkrankenhaus Hamburg

1) Nach Lourdes fahre ich, weil man da die Gegenwart Gottes und der Gottesmutter besonders spürt. Es ist eine spirituell sehr dichte Energie dort. Man kann dort gut beten, meditieren, singen und Spaß haben.

2) Mit meiner Musik, mit meinem Singen und damit, dass ich ein gutes Gespür für Menschen habe.

3) Viel Energie und Lebensfreude.



© Christina Lux
© Christina Lux

Oberfeldwebel Benjamin, Sanitätstruppe, zum dritten Mal in Lourdes

1) Wegen der internationalen Begegnung. Ich kann gut auf Leute zugehen und bin für jeden offen. Ich kann hier auch Spirituelles erleben. Es ist für jeden etwas dabei.

2) Ich denke, durch meine offene Art. Ich kann auf jeden zugehen und habe keine Vorurteile.

3) Ich nehme viele neue Freundschaften und ein bewegendes Friedensgebet, das ich mit meinen ukrainischen Kameraden abhalten durfte, mit nach Hause.



© KS / Barbara Dreiling
© KS / Barbara Dreiling

Hauptfeldwebel Markus, zum ersten Mal in Lourdes

1) Ich bin nach Lourdes gefahren um, zur Ruhe zu kommen und mal nur für mich zu sein; um neue Kraft zu sammeln und den Kopf frei zu bekommen.

2) Ich mache andere Leute mit meiner freundlichen, offenen Art glücklich.

3) Ich nehme viele nette Gespräche mit anderen Kameraden aus vielen Nationen mit. Sehr viele schöne Gottesdienste und dass ich die heilige Kommunion vom Bischof persönlich empfangen habe.



© Christina Lux
© Christina Lux

Hauptmann der Reserve A.

1) Ich wollte abschalten vom Dienstalltag und mir Zeit für mich nehmen. Außerdem stand eine Wallfahrt nach Lourdes noch auf meiner To-do-Liste.

2) Ich versuche andere mit meiner Hilfsbereitschaft und Zuverlässigkeit glücklich zu machen. Außerdem kommt mein Humor gelegentlich gut an ;)

3) Die Wallfahrt war ganz anders als gedacht. Den „Sambawagen“ im Sonderzug, die Partys im Zeltlager hatte ich nicht erwartet. Ich hätte mir ein klein wenig mehr Ausrichtung hin zur Wallfahrt gewünscht.



© privat
© privat

Fregattenkapitän Bernhard mit seinem Sohn, Kapitänleutnant Daniel, und seiner Tochter, Oberstabsarzt Carina

1) Fregattenkapitän Bernhard: Ich wollte mit meinen ‚Soldatenkindern’ gerne gemeinsam auf diese Wallfahrt gehen. Und ich konnte sie dafür begeistern. Ich war in sehr vielen Einsätzen und hatte sehr viel mit den Militärpfarrern zu tun, die haben mir immer Halt gegeben. Vor meiner Pensionierung wollte ich nochmal nach Lourdes.

2) Kapitänleutnant Daniel über Fregattenkapitän Bernhard: Er ist immer und überall für jeden da. Er schafft es, junge Soldaten für den Dienst zu begeistern wie meine Zwillingsschwester und mich. Wir sind selbst noch junge Offiziere.

3) Fregattenkapitän Bernhard: Ich habe hier alle Facetten des Gefühlslebens erlebt: Entsetzen, tiefe Begegnungen, internationale Begegnungen, die ich sonst nur aus Einsätzen kenne, auch Liebe und tiefen Glauben. Und jetzt natürlich Stolz, dass meine Kinder dabei waren.