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Pressemitteilung vom 18.12.2018

Friedenslicht aus Betlehem

Generalmajor Jan Kuebart hat das Friedenslicht für die Luftwaffe entgegengenommen. © Christian Schnaubelt
Generalmajor Jan Kuebart hat das Friedenslicht für die Luftwaffe entgegengenommen. © Christian Schnaubelt

Friedenslicht aus Betlehem ist unterwegs zu den Soldatinnen und Soldaten im In- und Ausland

Köln/Düsseldorf, 18.12.2018. Bei einer adventlichen Feier wurde am 17. Dezember das Friedenslicht aus Bethlehem von der aktion kaserne und den Ringen deutscher Pfadfinder- und Pfadfinderinnenverbände an die Militärseelsorge in der Luftwaffenkaserne Köln-Wahn übergeben. Das Licht wird in den kommenden Tagen an die Soldatinnen und Soldaten im Inland und mit Hilfe der Luftwaffe auch im Ausland weitergegeben. Die diesjährige Friedenslichtaktion steht unter dem Motto "Frieden braucht Vielfalt" und setzt sich seit 25 Jahren für eine tolerante Gesellschaft ein. 

Das Friedenslicht wird in einer gemeinsamen Aktion mit der Katholischen Militärseelsorge übergeben. Mit dabei waren Leitender Militärdekan Rainer Schnettker (5.v.l.) und Militärdekan Heinrich Kramer (2.v.r.). © Christian Schnaubelt
Das Friedenslicht wird in einer gemeinsamen Aktion mit der Katholischen Militärseelsorge übergeben. Mit dabei waren Leitender Militärdekan Rainer Schnettker (5.v.l.) und Militärdekan Heinrich Kramer (2.v.r.). © Christian Schnaubelt

Militärdekan Heinrich Kramer nahm das Licht für die Militärseelsorge offiziell in Empfang. Er erinnerte in seiner Ansprache daran, wie er mit den Soldatinnen und Soldaten, die er im Einsatz begleitete, das Friedenslicht in Empfang nehmen konnte: „Dieses, in der Geburtsgrotte Jesu entzündete und von vielen Menschen in alle Welt getragene Licht, ist ein wunderbares Zeichen des Friedens und der menschlichen Nähe, das von den Soldatinnen und Soldaten verstanden und ins Herz geschlossen wird.“

Mit einem Flugzeug der Luftwaffe kommt das Friedenslicht zu den Bundeswehr-Soldaten in Afghanistan. © Christian Schnaubelt
Mit einem Flugzeug der Luftwaffe kommt das Friedenslicht zu den Bundeswehr-Soldaten in Afghanistan. © Christian Schnaubelt

Verantwortung für den Frieden

Auch der anwesende General Jan Kuebart betonte vor dem Abflug die universelle Bedeutung des Friedenslichtes, welches universell verständlich ist und keiner weiteren Erklärung bedarf. Weiterhin betonte der Kommandeur Fliegende Verbände: „Ich danke den Pfadfinderinnen und Pfadfindern für die Weitergabe des Friedenslichtes. Ich freue mich, dass wir mit ihnen gemeinsam dieses Licht senden können.“

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen übergibt das Friedenslicht bei ihrem Weihnachtsbesuch in Afghanistan © Bundeswehr / PAO
Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen übergibt das Friedenslicht bei ihrem Weihnachtsbesuch in Afghanistan © Bundeswehr / PAO

„Das Friedenslicht ist ein Zeichen, dass wir an unsere Soldatinnen und Soldaten denken, ihnen den Frieden wünschen und dafür beten, dass sie gesund wieder in die Heimat zurückkehren. Es soll sie auch an ihre besondere Verantwortung für den Frieden erinnern“, betonte Stefan Dengel Geschäftsführer der aktion kaserne, einer Initiative der Jugendverbände im Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).

Übergabe an den katholischen Militärpfarrer Plümper in Mazar-e Sharif © Bundeswehr / PAO
Übergabe an den katholischen Militärpfarrer Plümper in Mazar-e Sharif © Bundeswehr / PAO

„Wir freuen uns, dass wir seit zehn Jahren gemeinsam mit der aktion kaserne und der Militärseelsorge das Friedenslicht aus Betlehem zu den Soldatinnen und Soldaten im In- und Ausland bringen können“, ergänzte Christian Schnaubelt, Sprecher der Ringe deutscher Pfadfinder- und Pfadfinderinnenverbände in NRW. „In diesem Jahr gilt unserer besonderer Dank Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen und der Flugbereitschaft der Luftwaffe, die das Licht am gestrigen Tag in Afghanistan an die dort stationierten Soldatinnen und Soldaten übergeben hat.

Bei der Übergabe in der Luftwaffenkaserne Köln-Wahn stellten Matthias Feldmann, Bundeskurat der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), Ylva Pössinger, Bundesvorsitzende der Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG) und Steffen Immink, Landesleiter Westfalen des Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) auch das diesjährige Friedenslicht-Motto „Frieden braucht Vielfalt“ vor, mit der sich die Pfadfinderinnen und Pfadfinder für eine tolerante Gesellschaft einsetzen. Bundesweit findet die Friedenslichtaktion in diesem Jahr zum 25. Mal statt. 

Stefan Dengel / Christian Schnaubelt



Friedenslicht Plakat 2018
Friedenslicht Plakat 2018

Informationen über die Aktion "Friedenslicht aus Betlehem" finden Sie auf der Seite friedenslicht.de

Das Friedenslicht wurde vom Österreichischen Rundfunk (ORF) am 28. November in der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem durch das ORF-Friedenslichtkind Niklas Lehner entzündet und wird seit dem 3. Advent (16. Dezember) von den Pfadfinderinnen und Pfadfindern als Zeichen für Frieden und Völkerverständigung „an alle Menschen guten Willens“ in Deutschland verteilt. Allein in Nordrhein-Westfalen sind an bis zum Heiligen Abend 15.000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder an der Lichtverteilung beteiligt.

Die Weitergabe des Friedenslichtes aus Betlehem an die Luftwaffe findet mittlerweile seit zehn Jahren in Kooperation der Ringe deutscher Pfadfinder- und Pfadfinderinnenverbände, der aktion kaserne, einer Initiative der Jugendverbände im Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) sowie der Militärseelsorge statt.




Broschüre: "Friede verbindet Menschen." Methoden zur Friedenspädagogik


Broschüre: Friede verbindet Menschen. Methoden zur Friedenspädagogik
Broschüre: Friede verbindet Menschen. Methoden zur Friedenspädagogik

Die Ringe deutscher Pfadfinderinnen- und Pfadfinderverbände (rdp) haben gemeinsam mit ökumenischen Partnern und der Katholischen Militärseelsorge eine Arbeitshilfe zur Friedenspädagogik veröffentlicht.

Seit einigen Jahren wird das Friedenslicht aus Betlehem an deutsche Soldatinnen und Soldaten im Auslandseinsatz gesendet. Diese Aktion wurde stets intensiv in den Verbänden diskutiert und zum Anlass genommen, sich vertieft mit Fragen nach Krieg und Frieden auseinanderzusetzen. Das Ergebnis ist die vorliegende Arbeitshilfe mit konkreten Vorschlägen für Gruppenstunden über biblische Friedensfragen, Menschenrechte, Respekt, Toleranz und Gewissen.

Die Arbeitshilfe entstand gemeinsam mit der aktion kaserne im Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend (aej) und der Katholischen Militärseelsorge am Luftwaffenstandort Köln-Wahn.

Broschüre "Friede verbindet Menschen." Methoden zur Friedenspädagogik als PDF zum Download (16 Seiten, 2,4 MB)