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Pressemitteilung vom 19.12.2017

Friedenslicht aus Betlehem

Friedenslicht aus Betlehem ist unterwegs zu den Soldatinnen und Soldaten im In- und Ausland

Übergabe des Friedenslichts. V.l.n.r. Militärdekan Heinrich Kramer (kath.); Brigardegeneral Michael Gschoßmann; DPSG-Bundesvorsitzende Anna Sauer; Sprecher der Aktion Kaserne Benedikt Kestner; Andrea Brokbals vom PSG Bundesverband; Oliver Mahn vom VCP Bundesverband; BDKJ-Bundesvorsitzender Thomas Andonie; Referent für Soldatenfragen des BDKJ
Übergabe des Friedenslichts. V.l.n.r. Militärdekan Heinrich Kramer (kath.); Brigardegeneral Michael Gschoßmann; DPSG-Bundesvorsitzende Anna Sauer; Sprecher der Aktion Kaserne Benedikt Kestner; Andrea Brokbals vom PSG Bundesverband; Oliver Mahn vom VCP Bundesverband; BDKJ-Bundesvorsitzender Thomas Andonie; Referent für Soldatenfragen des BDKJ

Bei einer adventlichen Feier wurde heute das Friedenslicht aus Betlehem von der aktion kaserne und dem Ring deutscher Pfadfinder- und Pfadfinderinnenverbände an die Militärseelsorge in der Luftwaffenkaserne Köln-Wahn übergeben. Das Licht wird in den kommenden Tagen an die Soldatinnen und Soldaten im Inland und mit Hilfe der Luftwaffe auch im Ausland weitergeben. Die diesjährige Friedenslichtaktion steht unter dem Motto „Auf dem Weg zum Frieden“ und setzt sich für den Frieden in Europa ein.

Für Soldaten im Einsatz


Militärdekan Heinrich Kramer nahm das Licht für die Militärseelsorge offiziell in Empfang und übergab es dem Piloten, der das Licht zu den Soldatinnen und Soldaten im Ausland fliegen wird. Das Friedenslicht wird seine weite Reise fortsetzen und nach Afghanistan geflogen. In seinem Dank betonte der anwesende Brigadegeneral Michael Gschoßmann, Kommandeur Bodengebundene Verbände im Luftwaffentruppenkommando, wie wichtig gerade dieses Symbol für Soldatinnen und Soldaten im Einsatz ist.

„Das Friedenslicht ist ein Zeichen, dass wir an unsere Soldatinnen und Soldaten denken, ihnen den Frieden wünschen und dafür beten, dass sie gesund wieder in die Heimat zurückkehren. Es soll sie auch an ihre besondere Verantwortung für den Frieden erinnern. Darüber hinaus ist es auch ein deutliches Zeichen für die Mitglieder in unseren Verbänden, an unsere Soldatinnen und Soldaten im Einsatz zu denken“, sagte Benedikt Kestner, Sprecher der aktion kaserne, einer Initiative der Jugendverbände im Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).



Bericht von Oberstabsfeldwebel Günter Straub

Oberstleutnant Dirk Junker übergibt das Friedenslicht am Flugzeug an Feldwebel Patricia Misch. © Luftwaffe
Oberstleutnant Dirk Junker übergibt das Friedenslicht am Flugzeug an Feldwebel Patricia Misch. © Luftwaffe

Am Dienstag den 19. Dezember 2017 um fünf Uhr morgens wurde das Friedenslicht von Oberstleutnant Dirk Junker an Feldwebel Patricia Misch „transportsicher“ übergeben. Unter Einhaltung aller Gefahrgut- und Luftfahrtrechtlichen Bestimmungen wird das Friedenslicht mit einem Airbus A319 der Flugbereitschaft BMVg in ein Einsatzland transportiert. In diesem Jahr nach Afghanistan. Der Weg führt über Masar-i Scharif nach Kabul, wo es am 20. Dezember 2017 an den Katholischen Militärpfarrer K. überreicht wird. Die Flamme wird dann bis Heilige Drei Könige am 06. Januar 2018 dort brennen und mit Sicherheit vielen Soldaten im Einsatz ein Anstoß für Gedanken zum Frieden geben.



Frieden nicht selbstverständlich


Der BDKJ-Bundesvorsitzende Thomas Andonie betonte die Bedeutung des Friedenslichts: "Der Frieden in Europa ist gerade für uns junge Menschen eine große Errungenschaft, die scheinbar selbstverständlich geworden ist. Deshalb müssen wir uns, gerade in unserer Zeit, immer wieder neu für den Frieden einsetzen und Brücken zwischen Menschen bauen. Die Aktion Friedenslicht aus Betlehem der Pfadfinderinnen und Pfadfinder leistet dafür einen wichtigen Beitrag.“

Das Friedenslicht wurde vom Österreichischen Rundfunk (ORF) in der Geburtsgrotte Jesu in Betlehem entzündet und wird seit 24 Jahren von den Pfadfinderinnen und Pfadfindern als Zeichen für Frieden und Völkerverständigung in Deutschland verteilt. Der Ring deutscher Pfadfinder- und Pfadfinderinnenverbände (rdp) überreichte das Friedenslicht heute an die aktion kaserne. Vertreterinnen und Vertreter der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), der Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG) und des Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) stellten bei der Feier in der Luftwaffenkaserne Köln-Wahn dabei auch das diesjährige Motto „Auf dem Weg zum Frieden“ vor. „Als Pfadfinderinnen und Pfadfinder leben wir internationale und interreligiöse Begegnungen. So sind wir gemeinsam auf dem Weg zum Frieden“, betonte die DPSG-Bundesvorsitzende Anna Sauer stellvertretend für die Pfadfinderinnen und Pfadfinder. (BDKJ)



Friedenslicht Plakat 2017
Friedenslicht Plakat 2017

Informationen über die Aktion "Friedenslicht aus Betlehem" finden Sie auf der Seite friedenslicht.de




Broschüre: "Friede verbindet Menschen." Methoden zur Friedenspädagogik


Broschüre: Friede verbindet Menschen. Methoden zur Friedenspädagogik
Broschüre: Friede verbindet Menschen. Methoden zur Friedenspädagogik

Die Ringe deutscher Pfadfinderinnen- und Pfadfinderverbände (rdp) haben gemeinsam mit ökumenischen Partnern und der Katholischen Militärseelsorge eine Arbeitshilfe zur Friedenspädagogik veröffentlicht.

Seit einigen Jahren wird das Friedenslicht aus Betlehem an deutsche Soldatinnen und Soldaten im Auslandseinsatz gesendet. Diese Aktion wurde stets intensiv in den Verbänden diskutiert und zum Anlass genommen, sich vertieft mit Fragen nach Krieg und Frieden auseinanderzusetzen. Das Ergebnis ist die vorliegende Arbeitshilfe mit konkreten Vorschlägen für Gruppenstunden über biblische Friedensfragen, Menschenrechte, Respekt, Toleranz und Gewissen.

Die Arbeitshilfe entstand gemeinsam mit der aktion kaserne im Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend (aej) und der Katholischen Militärseelsorge am Luftwaffenstandort Köln-Wahn.

Broschüre "Friede verbindet Menschen." Methoden zur Friedenspädagogik als PDF zum Download (16 Seiten, 2,4 MB)