Niemand bleibt zurück – keiner wird vergessen.
Panzergrenadierbrigade 37 beteiligt sich an Gedenkmarsch des Karfreitagsgefechts
Bundeswehr, Feuerwehr, Polizei und Familienangehörige: insgesamt 300 Teilnehmende zählt die Panzergrenadierbrigade 37 „Freistaat Sachsen“ beim diesjährigen K3-Marsch in Frankenberg/Sa.
Die sächsische Brigade ist ein einsatzerfahrener Großverband. In allen Einsätzen der Bundeswehr hat sie den Nachweis erbracht, dass sie ihr militärisches Handwerk versteht. „Dabei ist das Thema ‚Verwundung‘ und ‚Tod‘ bei uns genauso präsent wie das Thema ‚Einsatzbereitschaft‘“, erklärt Brigadegeneral David Markus. Der bewusste Umgang mit diesen Themen und das ehrende Gedenken an die Gefallenen sowie an die an Körper und Seele Verwundeten ist ein wichtiger Bestandteil der Erinnerungskultur des sächsischen Großverbandes.
Seit drei Jahren hat sich daher auch in Frankenberg der sogenannte K3-Marsch etabliert. In diesem Jahr marschierten circa 300 Teilnehmende auf zwei Strecken über zehn und sechzehn Kilometer durch Frankenberg und Dittersbach. Mit dabei waren Angehörige der Panzergrenadierbrigade 37, der Sanität, der Sportfördergruppe, der Militärpfarrämter, des Sozialdienstes, des Familienbetreuungsbüros sowie der Stadt Frankenberg, der Feuerwehr und der Polizei. Diese gemischte Teilnehmerschaft verdeutlicht wichtige Eckpfeiler der Brigade: die feste Verwurzelung in der Gesellschaft und der vollumfängliche Teamgedanke. Brigadegeneral Markus: „Wir verteidigen die Werte unserer Gesellschaft. Doch wir können unsere Aufträge nur gemeinsam schaffen. Wir brauchen einander.“ Denn es gilt: Niemand bleibt zurück – keiner wird vergessen.
Panzergrenadierbrigade 37 „Freistaat Sachsen“

