16K3 in Aachen: Gedenken, Gemeinschaft und gelebte Verbundenheit
In Aachen wurde der diesjährige 16K3-Marsch zu einem eindrucksvollen Zeichen des Erinnerns und der Gemeinschaft. Rund 250 Teilnehmende kamen zusammen, um der drei im Karfreitagsgefecht gefallenen Soldaten zu gedenken und den Weg in ihrem Andenken gemeinsam zurückzulegen.
Den Auftakt bildete eine ökumenische Andacht, gestaltet von Militärpfarrer Claus Wagner und Militärseelsorgerin Maike Seelhorst. Bereits die liturgische Eröffnung setzte mit einem Lichtersegen und der Entzündung von drei Fackeln ein starkes Symbol: Jede Flamme stand für einen der gefallenen Kameraden und verlieh dem Gedenken eine spürbare Tiefe. In Gebeten und Worten wurde die Bedeutung des gemeinsamen Unterwegsseins hervorgehoben – inspiriert von der Idee, dass es nicht auf die Länge des Weges ankommt, sondern auf die Haltung, mit der er gegangen wird.
In seiner Ansprache berichtete Militärpfarrer Wagner von seinen Erfahrungen in der Arbeit mit Soldatinnen und Soldaten nach ihren Einsätzen. Dabei wurde deutlich, welchen nachhaltigen Eindruck diese Begegnungen hinterlassen, sowohl im klösterlichen Umfeld als auch in der Zivilgesellschaft.
Mit einem UN-Gebet und dem Segen für den Marsch fand die Andacht ihren Abschluss und leitete in den gemeinsamen Weg über.
Besonders bemerkenswert war die breite Beteiligung: Neben der Technischen Schule des Heeres nahmen auch Kräfte der NATO-Airbase Geilenkirchen sowie Vertreterinnen und Vertreter von Polizei, Feuerwehr und den Johannitern aus Aachen teil. Alle marschierten geschlossen mit und unterstrichen so eindrucksvoll den Gedanken von Zusammenhalt und gegenseitiger Verbundenheit über Organisationsgrenzen hinweg.
Doreen Bierdel

