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Dienstwagen gestern und heute

Divisionspfarrer Dr. Julius Langhaeuser mit seinem Reitpferd auf einer Feldpostkarte, 1914. Quelle: AKMB
Divisionspfarrer Dr. Julius Langhaeuser mit seinem Reitpferd auf einer Feldpostkarte, 1914. Quelle: AKMB


Bilder aus dem Archiv des Katholischen Militärbischofs

Zusammengestellt von Archivar Markus Seemann und Barbara Dreiling

Militärseelsorger müssen mobil sein. Das galt schon zu Zeiten von Julius Langhaeuser. Sie fragen sich, wer Julius Langhaeuser ist? Zwar ist er der Autor des Buches "Das Militär-Kirchenwesen im kurbrandenburgischen und königlich preussischen Heere", doch für die heutige Katholische Militärseelsorge ist er aus einem ganz anderen Grund interessant.

Er gehört zu den wenigen katholischen Militärseelsorgern aus der Zeit des Ersten Weltkriegs, von denen im Archiv des Katholischen Militärbischofs ein Foto existiert. Und darauf ist nicht nur er allein zu sehen, sondern auch sein "Dienstfahrzeug", ein Reitpferd.

Militärseelsorger waren schon immer für mehrere Kasernen zuständig. Auch bei der Bundeswehr halten sie Gottesdienste oder Lebenskundlichen Unterricht in weit voneinander entfernten Standorten. In den Einsatzgebieten sind sie ebenso in verschiedenen Feldlagern unterwegs. 

Das Archiv des Katholischen Militärbischofs hütet zwar keine Oldtimer. Doch die Bilder der Dienstwagen geben einen Eindruck von der Mobilität der Militärseelsorger seit Julius Langhaeuser bis in die Gegenwart.

 

 

Divisionspfarrer Dr. Julius Langhaeuser mit seinem Reitpferd auf einer Feldpostkarte, 1914. Quelle: AKMB
Divisionspfarrer Dr. Julius Langhaeuser mit seinem Reitpferd auf einer Feldpostkarte, 1914. Quelle: AKMB



Dienstwagen eines Militärpfarrers aus dem Jahr 1939. Quelle: AKMB
Dienstwagen eines Militärpfarrers aus dem Jahr 1939. Quelle: AKMB




Militärpfarrer Joseph Bontenbroich aus Flensburg mit seinem Dienstwagen im Jahr 1963. Quelle: AKMB
Militärpfarrer Joseph Bontenbroich aus Flensburg mit seinem Dienstwagen im Jahr 1963. Quelle: AKMB


Als
Als "Dienstaufsichtführender Militärdekan beim Korps/Territorialkommando Ost" war Heinrich Hecker, bis dahin Katholischer Standortpfarrer in Oldenburg, nach der Wiedervereinigung maßgeblich am Aufbau der Militärseelsorge in der ehemaligen DDR beteiligt. Dass er dabei viel unterwegs war, liegt auf der Hand. Quelle: AKMB


Die Feldlager in den Einsatzgebieten der Bundeswehr sind groß. Deshalb nutzen viele Soldaten Fahrräder, um von einem Ort zum anderen zu kommen. Auch unser Militärpfarrer in Mali hatte so ein
Die Feldlager in den Einsatzgebieten der Bundeswehr sind groß. Deshalb nutzen viele Soldaten Fahrräder, um von einem Ort zum anderen zu kommen. Auch unser Militärpfarrer in Mali hatte so ein "Pfarr-Rad". © Bundeswehr / Stefan Schneider



Militärpfarrer Burkhard Schmelz aus Faßberg mit seinem Dienstwagen auf dem Weg zum Lebenskundlichen Unterricht im Jahr 2019 © KMBA / Marianne Schubert
Militärpfarrer Burkhard Schmelz aus Faßberg mit seinem Dienstwagen auf dem Weg zum Lebenskundlichen Unterricht im Jahr 2019 © KMBA / Marianne Schubert




Kontakt zum Archiv



Archiv des Katholischen Militärbischofs
Dr. Markus Seemann, Leitung
Am Weidendamm 2
10117 Berlin
Tel: (030) 20617-171
Fax: (030) 20617-199

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