Gottesdienst in der Krypta der Sagrada Familia
Soldatinnen und Soldaten der deutschen Bundeswehr, die derzeit an Auslandsstandorten stationiert sind, feierten im Rahmen eines Seminars in Barcelona gemeinsam mit der Katholischen Militärseelsorge einen Gottesdienst in der Krypta der Sagrada Familia.
Zelebrant dieses geistlichen Höhepunkts des Barcelona-Besuchs war Militärdekan Msgr. Joachim Simon, mitgewirkt hat Pfarrer Rolf Abholte, der im Nebenamt als Militärpfarrer für Spanien und Portugal zuständig ist.
Im Mittelpunkt der Predigt stand die Gestalt des Petrus Canisius, Kirchenlehrer und Jesuit des 16. Jahrhunderts, der neben dem heiligen Bonifatius als zweiter Apostel Deutschlands gilt. Simon zeichnete Canisius als einen Menschen, der Glauben nicht nur lehrte, sondern lebte: Er begleitete kriegstraumatisierte Soldaten, pflegte Pestkranke in Wien und zog als wandernder Seelsorger dorthin, wo keine Priester mehr wirkten.
Das lasse sich auch auf die Militärseelsorge übertragen, verdeutlichte Simon deren Auftrag: Sie ist keine Institution, die auf Besuch wartet, sondern eine Gemeinschaft, die dorthin geht, wo die ihr anvertrauten Menschen leben, arbeiten und dienen.
Im Anschluss an den Gottesdienst nahmen die Soldatinnen und Soldaten an einer Führung durch die Sagrada Familia teil.
Theo Weisenburger









