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Gottesdienst an der Grotte Massabielle

Die Fahnenabordnungen beim Gottesdienst an der Grotte Massabielle. © Christina Lux
Die Fahnenabordnungen beim Gottesdienst an der Grotte Massabielle. © Christina Lux

Freitag, 18.05.2018. Mit Blick auf das bevorstehende Pfingstfest wurde am Vormittag im Zusammenwirken der deutschsprachigen Nationen das traditionelle Pontifikalamt gefeiert – an der Grotte, an der vor rund 160 Jahren die Gottesmutter Maria erschienen war. Zu Beginn der Friedens- und Versöhnungswallfahrt versammelten sich Soldatinnen und Soldaten vieler Länder, vor allem aus Österreich und Deutschland, außerdem Pilger der Flugwallfahrt des Lourdes-Vereins aus dem Erzbistum Köln sowie die Wallfahrer aus dem Sonderzug des Bayerischen Pilgerbüros, an dem Platz, an dem 1858 auch für den damals kleinen Ort Lourdes das Besondere begann.

Weihbischof Wolfgang Bischof (München) bei der Predigt. © Christina Lux
Weihbischof Wolfgang Bischof (München) bei der Predigt. © Christina Lux

Der Präsident des Bayerischen Pilgerbüros e. V., Wolfgang Bischof, Weihbischof des Erzbistums München und Freising sowie zugleich Beauftragter der Deutschen Bischofskonferenz für die Seelsorge in Länder- und Bundespolizei, war der Prediger in diesem Gottesdienst Wortlaut der Ansprache hier. (PDF-Datei, 3 Seiten, 107 KB)

Soldaten beim Gottesdienst an der Grotte. © Christina Lux
Soldaten beim Gottesdienst an der Grotte. © Christina Lux

Er ging sowohl auf die Entstehung der Internationalen Soldatenwallfahrt nur 13 Jahre nach Ende des 2. Weltkriegs ein als auch auf das diesjährige Motto „Pacem in terris – Friede auf Erden“ und sagte: „Dieser Friede ist nur dann möglich, wenn Menschen bereit sind, dem Beispiel Jesu zu folgen und sich selber zurückzunehmen – sich klein zu machen, damit der Geist Gottes zwischen den Menschen zur Wirkung kommt.“

Militärgeneralvikar Msgr. Reinhold Bartmann aus Deutschland am Altar. © Christina Lux
Militärgeneralvikar Msgr. Reinhold Bartmann aus Deutschland am Altar. © Christina Lux

Hauptzelebrant der Eucharistiefeier war der Militärbischof für Österreich, Dr. Werner Freistetter, begleitet vom deutschen Militärgeneralvikar, Msgr. Reinhold Bartmann. Zahlreiche weitere Militärseelsorger aus mehreren Ländern wirkten mit, außerdem einige Soldaten, die beispielsweise die Fürbitten an die Mutter Gottes vortrugen.

Militärbischof Dr. Werner Freistetter bezeichnet den Taufbewerber mit dem Kreuz. © Christina Lux
Militärbischof Dr. Werner Freistetter bezeichnet den Taufbewerber mit dem Kreuz. © Christina Lux

Von besonderer Bedeutung für einen Soldaten aus Tirol, aber auch für die Österreichische Militärseelsorge insgesamt war nach der Predigt die Aufnahme des Rekruten Clemens Link ins Katechumenat. Dies bedeutet, dass der Österreicher sich auf den Weg zur Taufe gemacht hat und auch seine weiteren Schritte hin zur vollen Kirchenmitgliedschaft von der Militärseelsorge und speziell dem Militärpfarrer von Tirol begleitet werden.

Die Militärkapelle Niederösterreich an der Grotte. © Christina Lux
Die Militärkapelle Niederösterreich an der Grotte. © Christina Lux

Den gesamten Gottesdienst und den Gesang aller anwesenden Pilger begleitete die Militärkapelle Niederösterreich.

Bis Pfingstsonntag versammeln sich über 13.000 Soldatinnen und Soldaten aus aller Welt zur 60. Internationalen Soldatenwallfahrt in dem südfranzösischen Marienwallfahrtsort Lourdes.

Jörg Volpers

Internationale Eröffnung

Der französische Militärbischof Antoine de Romanet de Beaune bei der Begrüßung der Pilger im Zeltlager © Christina Lux
Der französische Militärbischof Antoine de Romanet de Beaune bei der Begrüßung der Pilger im Zeltlager © Christina Lux

Lourdes, 18. Mai 2018. Die 60. Internationale Soldatenwallfahrt nach Lourdes ist eröffnet. Tausende Soldatinnen und Soldaten aus über 40 Nationen sind am Freitag in die Basilika Pius X. eingezogen, wo sie der französische Militärbischof Antoine de Romanet de Beaune begrüßt hat. 

Pilger im Zeltlager © Christina Lux
Pilger im Zeltlager © Christina Lux

Das Thema der diesjährigen Wallfahrt lautet "Pacem in terris" - Frieden auf Erden. Der Militärbischof betonte, dass der "Frieden in der ganzen Welt" das Anliegen dieser Wallfahrt sei. Das Treffen dauert bis Sonntag. Im Mittelpunkt stehen internationale Begegnungen und das gemeinsame Gebet für den Frieden.

Einzug zur Internationalen Eröffnungsfeier in der Basilika Pius X. © Christina Lux
Einzug zur Internationalen Eröffnungsfeier in der Basilika Pius X. © Christina Lux

Zuvor hatte der Bischof Hunderte Pilger im Zeltlager begrüßt. In dem oberhalb der Stadt Lourdes gelegenen Zeltlager übernachten französische, deutsche, österreichische, litauische, norwegische, kroatische, schweizerische, italienische, polnische und ukrainische Soldaten.

Bei der Zeremonie im Zeltlager spielten die Musikkorps des Österreichischen Bundesheers und der Deutschen Bundeswehr. Der französische Militärbischof entzündete eine Kerze, die beim anschließenden Marsch in die Basilika Pius X. hinuntergetragen wurde. (bd)



Bildergalerie

Bildergalerie der 60. Internationalen Soldatenwallfahrt nach Lourdes unter diesem Link.

Urheberhinweis: Die Bilder können kostenlos zur Berichterstattung über die 60. Internationale Soldatenwallfahrt nach Lourdes genutzt werden. Bei Verwendung ist der Urheber zu nennen. Darüber hinaus ist die Weitergabe oder Nutzung der Bilder zu kommerziellen Zwecken nicht gestattet.

Link zur Bildergalerie bei Klick auf das Bild. Foto: Christina Lux
Link zur Bildergalerie bei Klick auf das Bild. Foto: Christina Lux