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Auf Einladung des französischen Militärbischofs nahmen vom 17. bis 23. Mai 2017 über 10.000 Soldatinnen und Soldaten aus über 40 Nationen an der 59. Internationalen Soldatenwallfahrt in Lourdes teil.

Die Wallfahrt stand unter dem Thema: Dona nobis pacem - Gib uns deinen Frieden

 

 

Gottesdienst und Feiern im Zeltlager

Bischof Overbeck spendet die Firmung © Christina Lux
Bischof Overbeck spendet die Firmung © Christina Lux

Das Zeltlager wird auch das Herz der Soldatenwallfahrt genannt. Hier feierten die Pilger Gottesdienst mit dem Militärbischof. Ein Soldat empfing das Sakrament der Firmung.

Lourdes entdecken mit Modulen

© Christina Lux
© Christina Lux

Wer war eigentlich Bernadette Soubirous und warum kommen jedes Jahr Millionen Pilger in diese Stadt in den Pyrenäen? Den Wallfahrtsort zu entdecken war heute das Ziel hunderter Deutscher Soldaten.

"Feiern und beten in Uniform"

© Christina Lux
© Christina Lux

Soldaten, die beten - auf der Internationalen Soldatenwallfahrt in Lourdes ein normales Bild. Neben dem bunten Spektakel gab es auch ernste Momente, samt Kritik an der deutschen Verteidigungsministerin.

Gratulationen und Stabwechsel

© Christina Lux
© Christina Lux

Zu jeder Lourdes-Wallfahrt gehören auch personelle Veränderungen. Und schließlich feierte der Gastgeber der Wallfahrt, der Französische Militärbischof Msgr. Luc Ravel, am Wallfahrtssonntag, 21. Mai, seinen 60. Geburtstag.

Beginn an der Grotte Massabielle

© Christina Lux
© Christina Lux

Hunderte Soldaten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben die 59. Internationale Soldatenwallfahrt in Lourdes mit einem Gottesdienst an der Grotte Massabielle begonnen.

Weblog der Lourdes-Wallfahrt

© privat
© privat

Ein persönliches Online-Tagebuch der Lourdes-Wallfahrt von Hauptfeldwebel Sven vom 5. Feldjägerregiment 3 aus Veitshöchheim und seiner Frau Johanna.



Lourdes hell

Lourdes schnell

Lourdes zum 1. Mal







Die Internationale Soldatenwallfahrt nach Lourdes

          
1944 pilgerten französische Soldaten zum ersten Mal in den Wallfahrtsort am Fuß der Pyrenäen. Daraus entstand eine regionale, später eine nationale Soldatenwallfahrt. Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen auch Soldaten aus anderen europäischen Ländern. 1953, acht Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, trafen sich hier 15 000 ehemalige Frontkämpfer, um gemeinsam für den Frieden zu beten.

Einigen französischen Militärgeistlichen kam der Gedanke, die bereits bestehende nationale Soldatenwallfahrt auf internationale Ebene auszuweiten. Lourdes sollte zum Ort der Begegnung und der Versöhnung werden. 1958 jährte sich die Erscheinung Mariens in Lourdes zum 100. Mal. Dies schien ein günstiger Anlass, die Idee in die Tat umzusetzen, und so pilgerten Soldaten aus 10 Nationen zur ersten Internationalen Soldatenwallfahrt nach Lourdes.

Für die Soldaten war dies ein besonderes Erlebnis der Versöhnung, denn die Europäer unter ihnen hatten, auf jeden Fall als Kinder, den Zweiten Weltkrieg erlebt. Ein vereintes Europa lag noch in ferner Zukunft. Da diese erste Internationale Soldatenwallfahrt ein so großer Erfolg war, wurde von nun an jedes Jahr dazu eingeladen.
(aus dem Lourdes-Pilgerbuch)