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„Stiller Kamerad“ kommt in die Kinos

Erstellt von Barbara Dreiling |

Dokumentarfilm zeigt, wie verletzte Soldaten zurück ins Leben finden

 

Leonhard Hollmanns Dokumentarfilm „Stiller Kamerad“ ist ab 7. Februar in den Kinos zu sehen. Der Film zeigt, wie Soldaten, die im Auslandseinsatz schwere seelische Verletzungen erlitten haben, zurück ins Leben und in einen normalen Alltag finden. Im Mittelpunkt des Films steht die tiergestützte Therapie mit Pferden

„Tiere können gut Dinge vermitteln, die man am Anfang nicht in Sprache fassen kann“, beschreibt Oberstarzt Dr. Peter Zimmermann die Situation bei der Therapie von seelischen Verletzungen. „Deshalb machen wir bei der Bundeswehr auch Erfahrungen mit tiergestützten, insbesondere pferde- und hundegestützten Therapien und wir haben gute Erfahrungen damit“, sagt der Arzt für Psychiatrie im Bundeswehr-Krankenhaus in Berlin. 

Die im Film beschriebenen Erfolge der pferdegestützten Traumatherapie konnten wissenschaftlich nachgewiesen werden. Deshalb hoffen Soldatinnen und Soldaten mit einsatzbedingten seelischen Verletzungen, dass diese Therapieform demnächst in die unentgeltliche truppenärztliche Versorgung aufgenommen wird. Bisher unterstützen die Soldaten und Veteranen Stiftung und caritative Träger wie die katholische und evangelische Militärseelsorge die pferdegestützte Traumatherapie.

Der Dokumentarfilm „Stiller Kamerad“ dauert 89 Minuten und ist deutschlandweit in den Kinos zu sehen.

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