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Singend und betend hinauf zum Käppele

Erstellt von Jörg Volpers |
Eine Station des Kreuzwegs mit Gebet und Gesang. © KS / Jörg Volpers
Eine Station des Kreuzwegs mit Gebet und Gesang. © KS / Jörg Volpers
Kreuzwegstation bereits mit Blick auf das Ziel, das Käppele. © KS / Jörg Volpers
Kreuzwegstation bereits mit Blick auf das Ziel, das Käppele. © KS / Jörg Volpers
Blick über das Kreuz, die Fahnen und den Main hinüber auf die Stadt Würzburg. © KS / Jörg Volpers
Blick über das Kreuz, die Fahnen und den Main hinüber auf die Stadt Würzburg. © KS / Jörg Volpers
Eucharistiefeier in der Wallfahrtskirche: links Militärpfarrer Schöpf, am Altar Wallfahrtsseelsorger Treutlein. © KS / Jörg Volpers
Eucharistiefeier in der Wallfahrtskirche: links Militärpfarrer Schöpf, am Altar Wallfahrtsseelsorger Treutlein. © KS / Jörg Volpers

Würzburg / Veitshöchheim, 07.04.2019. Passionssonntag (zwei Wochen vor Ostern) am Main: Zum 41. Mal gehen Soldatenfamilien bzw. Zivilangestellte und ehemalige Soldaten den Kreuzweg und erinnern sich in der Fastenzeit an die Leiden Christi. Zum ersten Mal leitet Militärpfarrer Alfons Schöpf aus Hammelburg diese Andacht und den Stationsweg den Berg hinauf zum Marienwallfahrtsort „Käppele“. 

Kreuzweg-Andacht im Freien 

Nachdem es bei den Jubiläen zum 25. und 40. Kreuzweg winterliches, schlechtes Wetter gab, fand der etwa dreiviertelstündige Gebetsweg diesmal bei frühlingshaften Temperaturen und freundlichem Sonnenschein statt. In diesem Jahr konnte zwar kein aktives Ensemble des Heeresmusikkorps Veitshöchheim die etwa 80-köpfige Gruppe begleiten, dafür sprangen bewährte Ruhestandsmusiker dieser Formation ein. 

Vorbeter waren Vakanzvertreter Schöpf und Pfarrhelfer Elmar Fries, der in ökumenischer Verbundenheit eine „evangelische“ Lautsprecheranlage ausgeliehen hatte. Bei ihm bedankte sich Pfarrer Schöpf sehr herzlich für die Vorbereitung und lobte, dass er sich in den vergangenen Monaten bei ihm „immer gut aufgehoben“ gefühlt habe. Zur bewährten Gottesdienst-Gestaltung gehörten z. B. als Kreuzträger in Uniform der Pfarrgemeinderats-Vorsitzende, Stabsfeldwebel Michael Niedermeier, als Fahnenträger und Ministranten seine Tochter und sein Sohn, außerdem der Vorsitzende des Mitarbeiterkreises, Hauptmann Manfred Schad, sowie sein Stellvertreter, Stabsfeldwebel a. D. Alfred Bergmann. 

Heilige Messe in der Wallfahrtskirche 

Nachdem die 14 Kreuzweg-Stationen in 5 Etappen gebetet und gesungen sowie die markante Wallfahrtskirche auf dem Berg erreicht waren, begrüßte Pilgerseelsorger Josef Treutlein die Gläubigen und führte sie in die Geschichte der Wallfahrt und des Gebäude-Ensembles (Käppele = „kleine Kapelle“) ein. Anschließend feierte er zusammen mit Militärpfarrer Schöpf die Messe zum 5. Fastensonntag und predigte über den Bezug der Gottesmutter Maria zum Leidensweg ihres Sohnes Jesus. 

Am Ende der Eucharistiefeier bedankte sich Pfarrer Schöpf umfassend bei allen Teilnehmern und Mitwirkenden, besonders auch bei der Organistin Gabriele Konrad. Abschließend lud er in der vom Architekten Balthasar Neumann entworfenen Kirche zum Ausklang in der gleichnamigen Kaserne in Veitshöchheim ein, in der die Truppenküche bereits Kaffee und Kuchen bereithielt. Die nächsten Veranstaltungen der Katholischen Militärseelsorge Veitshöchheim im Mai werden dann die 21. Fußwallfahrt nach Retzbach am 9.5. und die 61. Internationale Soldatenwallfahrt nach Lourdes ab dem 15.5. sein. 

Jörg Volpers

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