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„Heilt die Kranken, die dort sind“ (Lk 10,9)

Erstellt von Friederike Frücht |
Militärbischof Overbeck hielt eine Andacht für Patienten und Mitarbeiter im Bundeswehrkrankenhaus in Koblenz. © Bundeswehr / Jennifer Afuzi
Militärbischof Overbeck hielt eine Andacht für Patienten und Mitarbeiter im Bundeswehrkrankenhaus in Koblenz. © Bundeswehr / Jennifer Afuzi
Segnung der Soldatengesangbücher und all derer, die mit ihnen singen und beten © Bundeswehr / Jennifer Afuzi
Segnung der Soldatengesangbücher und all derer, die mit ihnen singen und beten © Bundeswehr / Jennifer Afuzi

Andacht mit Militärbischof Overbeck im Bundeswehrkrankenhaus Koblenz

Koblenz. Im Rahmen eines Truppenbesuchs hat der Katholische Militärbischof Franz-Josef Overbeck am 17. Juni 2019 im Bundeswehr-Zentralkrankenhaus in Koblenz eine Andacht gehalten. Wie die Sonn- und Feiertagsgottesdienste wurde auch die Andacht in alle Zimmer des Krankenhauses live übertragen

Bischof Overbeck bedankte sich für den herzlichen Empfang und die Möglichkeit, als Militärseelsorge im Krankenhaus präsent sein zu dürfen. In seiner Ansprache bezog er sich auf die vorangegangene Lesung aus dem Lukasevangelium. Die Worte Jesu „Heilt die Kranken, die dort sind“ richteten sich nicht an medizinisches Fachpersonal, sondern an seine Jünger, sagte er. Das Wort aus der großen Aussendungsrede Jesu fordere die Jünger auf, den Armen das Wort der frohen Botschaft zu sagen. Dieses Wort könne in der Seele Heil bewirken und dadurch auch Auswirkungen auf den Körper haben. „Heil“ meine den ganzen Menschen. So gesehen sei die Aufgabe der Seelsorge in einem Krankenhaus, diesen Bereich offen zu halten, für den keine Macht des Menschlichen einstehe. Jesus sei der Überzeugung, dass es ein letztes Heilwerden nicht irdisch geben könne. Dafür benötige man eine Kraft, die größer ist. Gott füge zusammen, was uns Menschen nicht gelinge.

Mit dieser Botschaft stehe die Kirche vor allen Menschen und gehe gemeinsam den Weg. Gerade in einem Krankenhaus gälte dieses Wort nicht nur den Kranken, sondern allen, die dort arbeiten. Für sie alle gelte, dass die Militärseelsorge sie mit dieser Botschaft unterstütze und helfend zu Seite stehe.

Im Anschluss an seine Worte, segnete Bischof Overbeck die neuen Gesangsbücher der Militärseelsorge. Dabei betonte er, dass er eigentlich darum bitte, dass diejenigen, die aus diesen Büchern singen und beten gesegnet seien.

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