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Friedenslicht an Soldaten übergeben

Erstellt von Stefan Dengel / Barbara Dreiling |
Tobias Reth (re.) entzündet mit dem Friedenslicht die Lampe der Luftwaffe, in welcher es der Pilot, Oberstleutnant Dirk Junker (li.), zu den Soldaten im Auslandseinsatz fliegt. Generalmajor Bernhardt Schlaak, Stellvertreter des Kommandierenden Generals und Chef des Stabes Luftwaffentruppenkommando, unterstützt die Friedenslichtaktion. © Christian Schnaubelt / rpd NRW
Tobias Reth (re.) entzündet mit dem Friedenslicht die Lampe der Luftwaffe, in welcher es der Pilot, Oberstleutnant Dirk Junker (li.), zu den Soldaten im Auslandseinsatz fliegt. Generalmajor Bernhardt Schlaak, Stellvertreter des Kommandierenden Generals und Chef des Stabes Luftwaffentruppenkommando, unterstützt die Friedenslichtaktion. © Christian Schnaubelt / rpd NRW
Soldaten empfangen das Friedenslicht. Im Vordergrund v.l.n.r. Generalmajor Bernhardt Schlaak, Oberstleutnant Dirk Junker und Benedikt Kestner. © Christian Schnaubelt / rpd NRW
Soldaten empfangen das Friedenslicht. Im Vordergrund v.l.n.r. Generalmajor Bernhardt Schlaak, Oberstleutnant Dirk Junker und Benedikt Kestner. © Christian Schnaubelt / rpd NRW

Friedenslicht aus Betlehem geht um die Welt

Köln/Düsseldorf. Bei einer adventlichen Feier wurde am 16. Dezember das Friedenslicht aus Bethlehem von der aktion kaserne und den Ringen deutscher Pfadfinder- und Pfadfinderinnenverbände an die Militärseelsorge in der Luftwaffenkaserne Köln-Wahn übergeben. Das Licht wird in den kommenden Tagen an die Soldatinnen und Soldaten im In- und Ausland weitergegeben. Die diesjährige Friedenslichtaktion steht unter dem Motto "Mut zum Frieden" und setzt sich für eine tolerante und friedvolle Gesellschaft ein.

Friedenslicht im Einsatz

Militärdekan Heinrich Kramer nahm - zusammen mit Militärdekan Monsignore Rainer Schnettker und dem evangelischen Militärpfarrer Horst Leckner - das Licht offiziell in Empfang. Er erinnerte in seiner Ansprache daran, wie er als Militärseelsorger im Einsatz mit den Soldatinnen und Soldaten das Friedenslicht in Empfang nehmen konnte: „Dieses, in der Geburtsgrotte Jesu entzündete und von vielen Menschen in alle Welt getragene Licht, ist ein wunderbares Zeichen des Friedens und der menschlichen Nähe, das von den Soldatinnen und Soldaten verstanden und ins Herz geschlossen wird.“

Auch in diesem Jahr wird das Friedenslicht aus Betlehem mit Hilfe der Luftwaffe den Soldatinnen und Soldaten in einem Bundeswehr-Einsatz übergeben werden. General Schlaak hob bei der Übergabe in Köln-Wahn die hohe Bedeutung des Lichtes für die Soldatinnen und Soldaten hervor und betonte: „Ich danke den Pfadfinderinnen und Pfadfindern für die Weitergabe des Friedenslichtes.“

Verantwortung für den Frieden 

„Das Friedenslicht ist ein Zeichen, dass wir an unsere Soldatinnen und Soldaten denken, ihnen den Frieden wünschen und dafür beten, dass sie gesund wieder in die Heimat zurückkehren. Es soll sie auch an ihre besondere Verantwortung für den Frieden erinnern“, betonte Benedikt Kester, Sprecher der aktion kaserne, einer Initiative der Jugendverbände im Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). 

„Wir setzen uns gemeinsam mit den Pfadfinderinnen und Pfadfinder sowie den Soldatinnen und Soldaten für eine tolerante und friedvolle Gesellschaft und Weltgemeinschaft ein, damit alle Menschen die Chance haben, ein gutes Leben in Frieden zu führen“, verdeutlichte BDKJ-Bundesvorsitzender Thomas Andonie.

Pfadfinder verteilen das Licht

„15.000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder wollen allein in NRW mit der Weitergabe des Friedenslichtes an ‚alle Menschen guten Willens‘ Mut machen, sich für den Frieden einzusetzen. Dabei macht ihnen Mut, dass Frieden alle Nationen und Religionen miteinander verbindet“, betonte Christian Schnaubelt, Pressesprecher des rdp NRW.

Bei der Übergabe in der Luftwaffenkaserne Köln-Wahn stellten Tobias Reth von der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), Susanne Schunk von der Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG) und Oliver Mahn vom Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) auch das diesjährige Friedenslicht-Motto „Mut zum Frieden“ vor. Die Pfadfinderinnen und Pfadfinder setzen sich damit für eine tolerante und friedvolle Gesellschaft ein. Weitere Informationen zur Friedenslichtaktion 2019 in Deutschland gibt es auf der Website www.friedenslicht.de.

In Betlehem entzündet

Das Friedenslicht wurde vom Österreichischen Rundfunk (ORF) am 26. November in der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem durch das ORF-Friedenslichtkind Victoria Kampenhuber entzündet und wird seit dem 3. Advent (15. Dezember) von den Pfadfinderinnen und Pfadfindern als Zeichen für Frieden und Völkerverständigung „an alle Menschen guten Willens“ in Deutschland verteilt. Allein in Nordrhein-Westfalen sind bis zum Heiligen Abend 15.000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder an der Lichtverteilung beteiligt. Die Weitergabe des Friedenslichtes aus Betlehem an die Luftwaffe findet mittlerweile seit elf Jahren in Kooperation der Ringe deutscher Pfadfinder- und Pfadfinderinnenverbände, der aktion kaserne, einer Initiative der Jugendverbände im Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) sowie der Militärseelsorge statt.

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