Zum Inhalt springen

Ein- und Aussteigen bei der Militärseelsorge

Erstellt von Jörg Volpers |
Der Eindruck täuscht etwas: Trotz zahlreicher Neueinstellungen – vor allem im Bereich der Pfarrhelfer/innen (hintere Reihe) – sind derzeit rund zehn Militärseelsorger-Stellen unbesetzt. © KS / Doreen Bierdel
Der Eindruck täuscht etwas: Trotz zahlreicher Neueinstellungen – vor allem im Bereich der Pfarrhelfer/innen (hintere Reihe) – sind derzeit rund zehn Militärseelsorger-Stellen unbesetzt. © KS / Doreen Bierdel
Siegfried Lackner. © KS / Doreen Bierdel
Siegfried Lackner. © KS / Doreen Bierdel
Alfons Hutter. © KS / Doreen Bierdel
Alfons Hutter. © KS / Doreen Bierdel

Berlin, 16.09.2019. Am ersten Abend der 64. Gesamtkonferenz der Katholischen Militärseelsorge nahm Personalchef Msgr. Wolfgang Schilk zwei Bilder auf, die Militärgeneralvikar Msgr. Reinhold Bartmann zuvor bei der Eröffnung und in seinem Bericht zur Lage verwendet hatte: Vom jährlichen „Personalkarussell“ war die Rede und von den „Aussteigern und Einsteigern“, die für eine Stunde im Mittelpunkt der großen Runde von Militärgeistlichen, Pastoralreferentinnen und -referenten, Pfarrhelferinnen und -helfern sowie einigen Gästen standen.

Als „Aussteiger“ verabschiedete Direktor Schilk die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Militärpfarrämtern und -dekanaten sowie aus der Kurie des Katholischen Militärbischofs in Berlin, die seit der letzten Gesamtkonferenz in Freiburg vor einem Jahr in ihre Heimatbistümer zurückgekehrt oder in den Ruhestand gegangen waren. Mit einem persönlichen Geschenk seiner Kollegen aus dem Bezirkspersonalrat wurde Regierungsamtsinspektor Siegfried Lackner nach fast 17 Jahren verabschiedet, der momentan noch seinen Nachfolger als Büroleiter im Militärdekanat München einarbeitet. Stellvertretend für alle „Aussteiger“ sprach Militärdekan Alfons Hutter Dankesworte und erzählte von seinen Erfahrungen als Militärgeistlicher aus ebenfalls gut 16 Jahren. Allerdings ist er nur mit einem Viertel ins Bistum Eichstätt heimgekehrt und bleibt zu 75 Prozent den anderen Militärseelsorger/innen als Geistlicher Begleiter erhalten. Er beschloss diesen Teil mit dem Lied „Nehmt Abschied, Freunde, ungewiss ...“, in das die Teilnehmer kräftig einstimmten. 

Anschließend begrüßte Schilk die Neuen, die aus seiner Sicht „hoffentlich gerne in die Militärseelsorge eingestiegen sind“ und „viel Power mitbringen“. Auch hier waren die unterschiedlichen Ebenen vertreten, vom zentralen Katholischen Militärbischofsamt (KMBA), über die Militärdekanate bis hin zu den einzelnen Pfarrämtern „in der Fläche“ und auch im Ausland. Diese unterschiedlichen Mitarbeiter/innen hatten abschließend Gelegenheit, sich der Versammlung kurz bekannt zu machen und zum Foto zu stellen – darunter auch einige „Rückkehrer“, die sich nicht zum ersten Mal bei einer Gesamtkonferenz vorstellten.

Wort des Bischofs 2019

Nachrichtenarchiv