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Ausbildung und Gespräche in Hammelburg

Militärpfarrer Klein und Militärbischof Overbeck beobachten die Waldkampfausbildung. (Foto: KMS / Jörg Volpers)
Militärpfarrer Klein und Militärbischof Overbeck beobachten die Waldkampfausbildung. (Foto: KMS / Jörg Volpers)
Militärbischof Overbeck im Gespräch mit übenden Soldaten (Foto: KMS / Jörg Volpers)
Militärbischof Overbeck im Gespräch mit übenden Soldaten (Foto: KMS / Jörg Volpers)
Die Kuratiekirche Christkönig am Ortseingang des Lagers Hammelburg (Foto: KMS / Jörg Volpers)
Die Kuratiekirche Christkönig am Ortseingang des Lagers Hammelburg (Foto: KMS / Jörg Volpers)
Bischof Overbeck predigt im Standort-Gottesdienst. (Foto: KMS / Jörg Volpers)
Bischof Overbeck predigt im Standort-Gottesdienst. (Foto: KMS / Jörg Volpers)
Die Konzelebranten am Ende der Hl. Messe (Foto: KMS / Jörg Volpers)
Die Konzelebranten am Ende der Hl. Messe (Foto: KMS / Jörg Volpers)
Im Gespräch beim
Im Gespräch beim "Kirchencafé" (Foto: KMS / Jörg Volpers)
Militärbischof Overbeck lernt die Ausrüstung des
Militärbischof Overbeck lernt die Ausrüstung des "Infanteristen der Zukunft" kennen. (Foto: KMS / Jörg Volpers)
Ein Infanterist unterhält sich mit Bischof Overbeck vor dem Transportfahrzeug
Ein Infanterist unterhält sich mit Bischof Overbeck vor dem Transportfahrzeug "Boxer". (Foto: KMS / Jörg Volpers)
Am Ende des Truppenbesuchs gibt Militärbischof Overbeck ein Interview. (Foto: KMS / Jörg Volpers)
Am Ende des Truppenbesuchs gibt Militärbischof Overbeck ein Interview. (Foto: KMS / Jörg Volpers)

Hammelburg / Rhön, 30.04.2015. Seinen zweitägigen Truppenbesuch am Ausbildungszentrum Infanterie hat Militärbischof Dr. Franz-Josef Overbeck heute Mittag beendet. Am Morgen hatte er unter großer Beteiligung in der Kuratiekirche Christkönig auf dem Lagerberg einen Standort-Gottesdienst gefeiert. Hierbei konzelebrierten u. a. der Katholische Leitende Militärdekan München, Artur Wagner, und der Hammelburger Militärpfarrer Robert Andrzejczyk – beide sind erst seit relativ kurzer Zeit auf ihren Dienstposten. In seiner Predigt ging der Bischof auf das Verhältnis zwischen Gewalt und Religion ein.

Wie Bischof Overbeck mehrfach betonte, ging es ihm hauptsächlich darum, diesen zentralen Ort des Heeres, von dem er schon vielfach gehört hatte, näher kennenzulernen und die Ausbildungsteile sowohl in den Kasernen als auch auf dem Truppenübungsplatz direkt zu sehen. Intensiv begleitet wurden der Katholische Militärbischof und seine Delegation während des dichten Programms zumeist von Brigadegeneral Gert-Johannes Hagemann, dem Kommandeur des Ausbildungszentrums und General der Infanterie. Am gestrigen Mittwoch beobachtete Overbeck die praktische Ausbildung Orts- und Waldkampf und führte viele Gespräche mit Soldaten aller Dienstgradgruppen.

Besonders eindrücklich waren die Erfahrungen, die er heute Vormittag bei Vorführungen der Einzelkämpfer- und Nahkampf-Ausbildung sammelte. In den vielfältigen Begegnungen wurde deutlich, dass gerade für die Truppenteile, die für den infanteristischen Kampf geschult werden, große individuelle Bereitschaft und hohe Motivation vonnöten sind, dass die Bundeswehr insgesamt aber weiterhin rein defensiv ausgerichtet ist.

Bei einem der Briefings wurde Bischof Overbeck mit einer eigenen Aussage zitiert, die den Soldaten in guter Erinnerung geblieben war: „Frieden ist das Brot des Lebens für alle Menschen!“ In seinem Abschluss-Statement zeigte Overbeck sich dann beeindruckt von der Kompetenz und Motivation der Soldaten für den Kampf gegen den Terror und für den Frieden. Zugleich wünschte er, dass die Militärseelsorgerinnen und -seelsorger sie jederzeit – auch in den Einsätzen – gut begleiten.

Jörg Volpers

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