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aktion kaserne übergibt das Friedenslicht an die Militärseelsorge

Übergabe des Lichtes durch einen Pfadfinder-Vertreter (© Bundeswehr / Schrief)
Übergabe des Lichtes durch einen Pfadfinder-Vertreter (© Bundeswehr / Schrief)
ak-Sprecher Kestner gibt das Friedenslicht weiter an Brigadegeneral Katz. (© Bundeswehr / Schrief)
ak-Sprecher Kestner gibt das Friedenslicht weiter an Brigadegeneral Katz. (© Bundeswehr / Schrief)
von links: Stefan Dengel (ak), Andrea Hanisch (PSG), Christian Schnaubelt (DPSG), Benedikt Kestner (ak), Brigadegeneral Katz (Luftwaffe), Oberstleutnant Juncker (Luftwaffe), Leitender Militärdekan Schnettker (Katholisches Militärdekanat Köln), Militär
von links: Stefan Dengel (ak), Andrea Hanisch (PSG), Christian Schnaubelt (DPSG), Benedikt Kestner (ak), Brigadegeneral Katz (Luftwaffe), Oberstleutnant Juncker (Luftwaffe), Leitender Militärdekan Schnettker (Katholisches Militärdekanat Köln), Militärdekan Voos (Evangelisches Militärpfarramt Köln II). (© Bundeswehr / Schrief)

Köln, 14.12.2015. Bei einer adventlichen Feier wurde das Friedenslicht aus Betlehem an die Militärseelsorge in Köln-Wahn übergeben. Diese wird es in den kommenden Tagen an die Soldatinnen und Soldaten im Inland und mit Unterstützung der Luftwaffe auch im Ausland weitergeben.

Der Leitende Militärdekan Rainer Schnettker eröffnete die adventliche Feier, in der das Friedenslicht an die Bundeswehr überreicht wurde. Dieses Licht wird jedes Jahr im Advent in der Geburtsgrotte Jesu in Betlehem entzündet und von den Pfadfinderinnen und Pfadfindern als Zeichen für Frieden und Völkerverständigung in zwanzig europäischen Ländern verteilt. Vertreterinnen und Vertreter der Pfadfinderinnenschaft Sankt Georg (PSG) und der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) stellten bei der Feier das diesjährige Motto „Hoffnung schenken – Frieden finden“ vor, mit dem besonders ein Zeichen für Menschen auf der Flucht und für Gastfreundschaft gesetzt werden soll.

General Katz nahm das Licht – als Vertreter der Streitkräfte – persönlich in Empfang, um es mithilfe der Luftwaffe auch zu den Soldatinnen und Soldaten im Ausland zu fliegen. In seinem Dank betonte Katz, wie wichtig gerade solch kleine Symbole für Soldatinnen und Soldaten im Einsatz sind.

Mit Blick auf die Bedeutung des Lichtes für die Soldatinnen und Soldaten im Ausland erläuterte Benedikt Kestner, Sprecher der aktion kaserne: „Das Friedenslicht ist ein Zeichen, dass wir an unsere Soldatinnen und Soldaten denken, Ihnen den Frieden wünschen und dafür beten, dass sie gesund an Leib und Seele wieder in die Heimat zurückkehren. Es soll sie auch an ihre besondere Verantwortung für den Frieden erinnern. Darüber hinaus ist es eine Erinnerung für die Mitglieder in unseren Verbänden, an die Soldatinnen und Soldaten im Einsatz zu denken.“

In vielen Städten finden in diesen Tagen Andachten und Gottesdienste statt, bei denen Pfadfinderinnen und Pfadfinder das Friedenslicht übergeben. Zugleich tragen sie es auch zu anderen Religionen und in soziale Einrichtungen. Neben Kindergärten und Schulen werden auch Krankenhäuser und Altenheime besucht und mit dem Friedenslicht „allen Menschen guten Willens“ der Frieden gebracht.

Die aktion kaserne, eine Initiative der Jugendverbände im Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) für junge Soldatinnen und Soldaten, hatte das Friedenslicht am 13. Dezember vom Ring Deutscher Pfadfinderverbände (rdp) überreicht bekommen. Das Licht aus der Geburtsgrotte Jesu Christi war am Tag zuvor vom rdp-NRW per Bus und Zug aus Wien nach Deutschland gebracht worden.

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Stefan Dengel

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