Zum Inhalt springen

55 Jahre Enzyklika "Pacem in Terris" (Frieden auf Erden)

Erstellt von Josef König |
Petersdom und Petersplatz in Rom. © KMBA / Thomas Fey
Petersdom und Petersplatz in Rom. © KMBA / Thomas Fey

Im fünften Jahr des Pontifikats von Papst Johannes XXIII. veröffentlichte der Heilige Vater am Gründonnerstag, dem 11. April 1963, das Rundschreiben Pacem in Terris.

Adressat der Friedensenzyklika waren nicht nur der gesamte Klerus und die Christgläubigen in der Weltkirche, sondern "alle Menschen guten Willens". Seine Friedensbotschaft an die Welt ist im ersten Satz der Enzyklika zusammengefasst:

"Der Friede auf Erden, nach dem alle Menschen zu jeder Zeit sehnlichst verlangten, kann nur dann begründet und gesichert werden, wenn die von Gott festgesetzte Ordnung gewissenhaft beobachtet wird.“

Die Welt, an die sich Johannes XXIII. wandte, befand sich tatsächlich zu diesem Zeitpunkt in einem Zustand tiefgreifender Unordnung. Sechs Monate vor der Veröffentlichung der Enzyklika, als am Heiligen Stuhl wenige Tage zuvor das Zweite Vatikanische Konzil eröffnet worden war, stand die Welt wegen der Krise, die durch die auf Kuba stationierten Raketen verursacht wurde, am Rand eines Atomkriegs.

Der fünfundfünfzigste Jahrestag der Veröffentlichung von Pacem in Terris ist eine gute Gelegenheit, um die prophetische Lehraussage Papst Johannes' XXIII. in Erinnerung zu rufen. Die aktuelle Situation im Nahen Osten und speziell in dem seit sieben Jahren andauernden furchtbaren Krieg in Syrien, drängt im Interesse der notleidenden und geschundenen Menschen nach einer friedlichen Lösung.

Josef König

weiter zur Enzyklika im Wortlaut

Nachrichtenarchiv