Katholikenrat unterstützt jugendliche Flüchtlinge im Nordirak

Stabsfeldwebel Peter Weber stellt das neue Projekt der Aktion Nachbarschaftshilfe vor. © KS / Doreen Bierdel
Stabsfeldwebel Peter Weber stellt das neue Projekt der Aktion Nachbarschaftshilfe vor. © KS / Doreen Bierdel

Das Projekt Nachbarschaftshilfe des Katholikenrats wird bis 2019 fortgeführt werden. Gleichzeitig haben die Delegierten mit 35 Stimmen für die Unterstützung des Projektes des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes (JRS) in der nordirakischen Stadt Erbil gestimmt.

Mit der Ausbreitung des IS im Nordirak ist Erbil zu einem Zufluchtsort für Binnenflüchtlinge geworden. Deshalb betreibt der Jesuiten Flüchtlingsdienst in den Vororten Ankawa und Ozal ein Sozialzentrum für jugendliche Geflüchtete. Neben Schulunterricht erhalten die Jugendlichen dort Freizeitangebote und Traumatherapie.

Die Projektförderung durch die Aktion Nachbarschaftshilfe des Katholikenrats soll dazu beitragen „entwurzelten und traumatisierten jungen Menschen in Erbil die Chance auf einen Mindeststandard an Bildung zu ermöglichen und ihnen eine Zukunftsperspektive zu bieten“, heißt es in der Beschlussvorlage des Katholikenrats. (bd)

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