Vom Rhein an die Elbe: Frank Aschenberger wurde als neuer Dienststellenleiter des Katholischen Militärpfarramts Hamburg II mit Sitz in der Führungsakademie der Bundeswehr (FüAkBw) in sein Amt eingeführt. Aschenberger, der zuvor Militärpfarrer am Bundeswehrkrankenhaus in Koblenz war, hatte die Dienststelle bereits am 1. März 2025 übernommen. Nun folgten am 10. September die offizielle Amtseinführung sowie die Ernennung zum Militärdekan.
Der Kommandeur der FüAkBw, Konteradmiral Ralf Kuchler, hob in seinem Grußwort die große Erfahrung und breite Kompetenz von Aschenberger hervor. Als Absolvent der Studiengänge Theologie, Kirchenrecht, Supervision und Betriebswirtschaft verbinde sein Lebenslauf „akademische Tiefe, pastorale Erfahrung und organisatorisches Geschick“. Darüber hinaus zeichne sich der neue Militärdekan durch Zugewandtheit und eine Leidenschaft für die menschliche Begegnung aus. „Sie sind jemand, der Menschen für sich gewinnt, indem er ihnen einfach begegnet – auf Augenhöhe, mit echtem Interesse und mit offener Herzlichkeit“, betonte Kuchler. Auch die Kollegen aus der Seelsorge, der Evangelische Militärdekan Reinhold Kötter und Militärrabbiner Shmuel Havlin, hießen den neuen Dekan in ihren Grußworten herzlich willkommen.
Der gebürtige Pfälzer Aschenberger ist passionierter Imker und Hobbykoch. Das Schild „Please do disturb“ auf seinem Schreibtisch ist ihm Programm. Im Rahmen der Einführungszeremonie übertrug der Leitende Militärdekan des zuständigen Dekanats Kiel, Torsten Stemmer, Frank Aschenberger nun den Auftrag zur Seelsorge für die dem Militärpfarramt zugewiesenen Soldatinnen und Soldaten. Der 49-Jährige folgt auf Militärdekan Monsignore Bernward Mezger, der die Dienststelle fast zehn Jahre lang geführt hatte. Bei schönem Spätsommerwetter feierten über 70 Gäste die Amtseinführung mit einem gemeinsamen Gottesdienst und anschließendem Empfang unter freiem Himmel.
Barbara Ellers,
Katholisches Militärpfarramt Hamburg II


