Die Mitverantwortung der Laien
Nach katholischem Selbstverständnis tragen alle Getauften dafür Verantwortung, die Kirche zu einer lebendigen Gemeinschaft zu machen. Auch in der Militärseelsorge engagieren sich Soldatinnen und Soldaten und deren Familienangehörige ehrenamtlich in verschiedenen Gremien, Ebenen und Initiativen.
Als Mitglieder in den Mitarbeiterkreisen und Pfarrgemeinderäten tragen sie die Arbeit der Militärseelsorger an den Standorten und in den Kasernen mit. Auf der mittleren Ebene, in den Dienstaufsichtsbezirken, dient die Dekanatsarbeitskonferenz beim Katholischen Militärdekanat der Beratung und Förderung des Laienapostolats sowie dem Informations- und Erfahrungsaustausch.
Die Gemeinschaft Katholischer Soldaten (GKS)
Ein Engagement von Laien gibt es bereits seit Bestehen der Militärseelsorge im Jahr 1956, als sich katholische Offiziere zu Gesprächs- und Begegnungskreisen trafen. Die Entwicklung führte weiter über "Katholische Offiziersakademien" und Akademietagungen zum "Königsteiner Offizierskreis" (1961) bis schließlich im Jahr 1970 der Verband der Gemeinschaft Katholischer Soldaten (GKS) gegründet wurde.
Frieden, Sicherheit und Bundeswehr - aktion kaserne
Der BDKJ ringt schon immer damit, wie eine gerechte Friedensordnung aussehen kann und ob militärische Einsätze einer solchen Ordnung dienen können. Mit der aktion kaserne fragen aber auch im Interesse der jungen Soldatinnen und Soldaten nach den Rahmenbedingungen und der Ausgestaltung des Wehrdienstes.
Das Apostolat Militaire International
Das Apostolat Militaire International (AMI) wurde 1965 in Santiago de Compostela gegründet und ist ein Zusammenschluss der nationalen katholischen Soldatenverbände. Dieser verfolgt folgende Aufgaben: Klärung von Normen und Wertvorstellungen christlicher Soldaten; Internationale Verständigung; Vertretung der christlichen Soldaten auf internationaler Ebene und die Auseinandersetzung mit geistigen, moralischen und gesellschaftlichen Problemen.






