Schwerpunkte
Jede Kompass-Ausgabe beginnt mit einem Schwerpunktthema. Dieses ist in der Regel untergliedert in einen Grundsatzartikel, ein Interview zu diesem Thema und einen Kommentar zur Sache. Ab 2010 werden diese drei Haupttexte kompetenter Persönlichkeiten zunehmend durch weiteres Material (Originalzitate, Statistiken, Fotos, ...) und exklusive Inhalte hier im Internet ergänzt.
Zum leichteren Auffinden in den online archivierten Ausgaben sehen Sie hier die monatlichen Schwerpunktthemen aufgelistet:
Übersicht der Schwerpunkte
Zwischen Dienst und Familie
In der Ausgabe 05/13 der Zeitschrift „Kompass“ steht die Familie im Mittelpunkt bzw. ihre oft beschworene Vereinbarkeit mit Beruf und Dienst. Dazu gibt es inzwischen einige Papiere (Familienreport, Grundsatzerlass des BMVg, …) und auch die Katholische Soziallehre hat sich schon lange damit beschäftigt.
In zwei Interviews und einem Kommentar werden das „unmögliche Unterfangen“ Vereinbarkeit und die besonderen Herausforderungen innerhalb der Truppe thematisiert. Auch der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages geht in seiner regelmäßigen Kolumne auf „Verlässlichkeit und Flexibilität“ ein.

Papst Johannes XXIII.: 50 Jahre Enzyklika „Friede auf Erden“
Die April-Ausgabe 2013 der Zeitschrift „Kompass“ widmet sich dem goldenen Jubiläum des päpstlichen Rundschreibens Pacem in Terris, das während des Zweiten Vatikanischen Konzils und mitten im Kalten Krieg am 11.4.1963 veröffentlicht wurde. Erzbischof Dr. Ludwig Schick stellt seine bleibende Aktualität dar, Bundestagsvizepräsident Dr. Wolfgang Thierse würdigt die Enzyklika aus Sicht eines damaligen DDR-Katholiken und AMI-Präsident Generalmajor Norbert Sinn fragt aus diesem Anlass nach dem umfassenden Frieden. Über die hier ebenfalls angekündigte Jubiläumsveranstaltung am 9./10.4.2013 in Berlin wird dann in der Mai-Ausgabe berichtet.

ISAF geht. Rückzug oder Abzug?
In der März-Ausgabe 2013 der Zeitschrift „Kompass“ dreht es sich schwerpunktmäßig um den langjährigen Einsatz der Bundeswehr und der NATO in Afghanistan bzw. sein bevorstehendes Ende. Das Land am Hindukusch gehört auch jetzt noch zu den am wenigsten entwickelten Ländern der Welt und es stellt sich die weitere Frage: Was kommt danach? Im engen Zusammenhang damit stehen zwei Erklärungen zur Drohnenkriegsführung und zum Rüstungsexport.

Zerfallende Staaten
Die Februar-Ausgabe 2013 der Zeitschrift „Kompass“ enthält ein Schwerpunkt-Thema mit trauriger Aktualität: Durch die Auseinandersetzungen in Mali blickt die Allgemeinheit genauer auf „Failing States“. Der Umgang damit wird von Staatsminister a. D. Erler kommentiert. Die fragilen Staaten werden außerdem aus Sicht der Politikwissenschaft und eines katholischen Hilfswerks betrachtet. Aktuelle Hinweise zu Mali, Somalia und anderen gefährdeten Ländern geben ferner Militärgeneralvikar Wakenhut und Leitlinien der Bundesregierung.

Selig, die Frieden stiften
Das Schwerpunkt-Thema der Januar-Ausgabe 2013 greift das Motto auf, das Papst Benedikt XVI. dem 46. Weltfriedenstag am 1. Januar 2013 gegeben hat. Mit der Frage, wer heute Friedensstifter ist und ob die Soldaten der Bundeswehr dazugehören, befassen sich der Chefredakteur im Editorial, W. Nachtwei im Interview „Einsatzaufträge …“, K.-H. Lather im Kommentar zur Sache sowie der Wehrbeauftragte in seiner Kolumne. Außerdem werden Arbeitshilfen und Termine zum Friedensgebetstag vorgestellt.
Ich verkünde euch eine frohe Botschaft
Das Schwerpunkt-Thema der Advents-/Weihnachtsausgabe 2012 setzt die gute Nachricht von der Geburt Christi und dem Frieden auf Erden in Bezug zu den aktuellen, weltweiten Konflikten und zu den Erfahrungen von Soldaten und Seelsorgern, besonders im Auslandseinsatz. Eröffnet werden die Schwerpunktseiten durch den Adventsgruß des Militärbischofs und eine Besinnung des Wehrbeauftragten des Bundestages.
Angestoßen durch den Wunsch der Luftwaffe, auch für die Bundeswehr eigene bewaffnete Drohnen zu beschaffen, sind Waffen grundsätzlicher ethisch zu betrachten. Luftwaffeninspekteur General K. Müllner begründet das Vorhaben, der Jesuit N. Klein setzt es ins Verhältnis zum Völkerrecht, Dr. B. Koch kommentiert es kritisch und die Anfragen der Bischöfe Ackermann und Overbeck daran werden dokumentiert.
Eine breite friedensethische Diskussion darüber wäre – nicht nur im November 2012 – wünschenswert.
Vor 50 Jahren, am 11. Oktober 1962, eröffnete Papst Johannes XXIII. das 2. Vatikanische Konzil. Erst an seinem letzten Sitzungstag, dem 7. Dezember 1965, wurde die Pastoralkonstitution „Gaudium et Spes“ verabschiedet, die eine neue Grundlage des soldatischen Selbstverständnisses mit sich brachte, das noch heute gilt. In der Kompass-Ausgabe Oktober 2012 werden die Entwicklung seither und die Bedeutung der großen, weltweiten Kirchenversammlung des 20. Jahrhunderts bedacht und beschrieben.
Die Kenntnis der sozialen Milieus kann in Kirche, Pädagogik und der Sozialen Arbeit helfen, neue Zugangsmöglichkeiten zu Menschen zu eröffnen, die bislang kaum oder gar nicht erreicht werden. Aus diesem Grund hat auch die Katholische Militärseelsorge Studien über „Die Sinus-Milieus® in den Streitkräften“ in Auftrag gegeben. Hier werden aktuelle Ergebnisse übersichtlich dargestellt und Meinungen sowie Tipps dazu wiedergegeben. So dient der September-„Kompass“ auch der Vorbereitung auf die Gesamtkonferenz der Katholischen Militärseelsorge Mitte Oktober 2012.
Ein Jahr nach der Aussetzung der Wehrpflicht zum 1. Juli 2011 ist mit etwas Abstand einzuschätzen, wie es dazu kam und wie sich die faktische Abschaffung von Wehr- und Zivildienstleistenden ausgewirkt hat.
Analog zum aktuellen Bundeswehr-Slogan „Wir. Dienen. Deutschland.“ lässt sich fragen, wer heute noch wie in den Streitkräften dient? Aus den unterschiedlichen Perspektiven von Politik, Wissenschaft, Kirche und Ethik finden Sie Antworten in Interviews, Zitaten, Betrachtungen und einem Kommentar.
Nicht nur die Diskussion über die Einführung eines „Veteranentages“ macht diesen in Deutschland lange kaum benutzten Begriff aktuell. Auch die Auslandseinsätze der Bundeswehr scheinen langsam stärker in das Bewusstsein der Bevölkerung zu dringen.
Aus historischer wie politischer Sicht auf die „Altgedienten“ oder „Heimkehrer“ werden Vergleiche angestellt mit der Vergangenheit und mit anderen Ländern. Zwei Kommentare widmen sich der Frage, ob und wie ein „Gedenktag“ für Veteranen sinnvoll sein könnte.
Strategie – Der Militärbischof und die Zukunft der Militärseelsorge
Vor einem Jahr, am 6. Mai 2011, wurde Dr. Franz-Josef Overbeck als neuer Militärbischof eingeführt. In seiner Verantwortung unternimmt die Katholische Militärseelsorge von Oktober 2011 bis Oktober 2012 einen Strategieprozess. Diesen Schritt zur „Organisationsentwicklung“ stellen wir dar und lassen den Herausgeber der Zeitschrift „Kompass. Soldat in Welt und Kirche“ in einem ausführlichen Interview selbst zu Wort kommen.
Das „Charisma“ wird meist verstanden als Gnaden- oder Geistesgabe bzw. als „besondere Ausstrahlung“, je nachdem, ob es eher religiös, politisch oder umgangssprachlich verwendet wird. In den letzten Jahren war gerade in der Politik oft von „charismatischen Persönlichkeiten“ die Rede. Die Beiträge zu diesem Schwerpunktthema beleuchten das Phänomen vor allem aus bibel- und politikwissenschaftlicher Sicht.
Auf diese Frage antworten im Schwerpunktteil der Vorsitzende der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Ludwig Schick, Bamberg, die Vizepräsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Staatssekretärin a. D. Karin Kortmann, und der Theologe und Sozialethiker Prof. Dr. Thomas Hoppe, Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr, Hamburg. Der Begriff „Gemeinwohl“ fand spätestens vor fünfzig Jahren Eingang in die katholische Soziallehre und wurde mit dem 2. Vatikanischen Konzil (1962–1965) auf die ganze Welt bezogen.
Riten und Bräuche in Streitkräften - Das bekannteste militärische Ritual ist wohl der Große Zapfenstreich. Es gibt aber wesentlich mehr, wie etwa am Sozialwissenschaftlichen Institut der Bundeswehr erarbeitet wurde. Ferner äußern sich zu diesem Schwerpunktthema der Präsidenten des Deutschen Reservistenverbandes, Roderich Kiesewetter MdB, und Prof. Dr. Marian Füssel. Aber auch verschiedene religiöse Bräuche und Riten werden vorgestellt, angefangen von den Sakramenten bis hin zu dem Besuch der Sternsinger und weiteren Anlässen im Kirchenjahr.
„Junge Menschen zu Frieden und Gerechtigkeit erziehen“ – mit diesem Motto des Papstes für den 1. Januar 2012 und alle nachfolgenden Friedensgebete und -gottesdienste beschäftigen sich der neue „Jugendbischof“ Karl-Heinz Wiesemann, Speyer, und der BDKJ-Bundespräses Simon Rapp, Düsseldorf. Im Interview geht außerdem der aus Ägypten stammende Publizist Hamed Abdel-Samad auf die Jugend im „Arabischen Frühling“ ein.
Der Schwerpunkt im Dezember 2011 liegt auf Advent und Weihnachten. Anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Bischöflichen Hilfswerks „Adveniat“ werden u. a. Bräuche und Probleme in Lateinamerika zu dieser Zeit beschrieben. Der Kommentar befasst sich mit einem Stück „Weltgeschichte“ des Jahres 2011 und im Geburtsland Jesu. Und die zebis-Direktorin Dr. Veronika Bock nennt Entwicklungen und Pläne in der ethischen Bildung für 2012 und darüber hinaus.
Beide Stichworte ziehen sich durch den Schwerpunktteil der Ausgabe November 2011 und darüber hinaus:
Das Gebet thematisieren Professor Jörg Splett in seinem Grundsatztext, Brigadegeneral Josef Blotz in seinem Kommentar und Militärseelsorger Markus Hille im Beitrag „Auf ein Wort“; um die Auslandseinsätze geht es unter anderem im Interview mit Militärpfarrer Andreas Vogelmeier, in der Reportage vor Ort aus Afghanistan und in der Kolumne des Wehrbeauftragten Hellmut Königshaus.
Den Wandel gestalten – mit Profil in die Zukunft
Das Schwerpunktthema in der Ausgabe Oktober 2011 – nach dem Papstbesuch in Deutschland und vor der Gesamtkonferenz der Katholischen Militärseelsorge – beschäftigt sich mit dem Dialogprozess in der katholischen Kirche und den Strategieplänen der Militärseelsorge.
Auf den bereits zurückgelegten Weg blicken der Präsident des ZdK, Alois Glück (Grundsatzartikel), und das Mitglied im ZdK, General a. D. Karl-Heinz Lather, zurück. Erste Ergebnisse der neuen Sinus-Milieustudie werden vorgestellt (Kommentar zur Sache) – ergänzt durch Zahlen, Daten und weitere Informationen.
Der 10. Jahrestag des Mehrfach-Attentats in den USA vom 11. September 2001 bildete den Anlass, die Bedrohung durch den weltweiten Terrorismus und die Auswirkungen der Anschläge in Amerika und auf der ganzen Welt genauer zu beleuchten. Dabei kommen sowohl die aktuelle deutsche Außenpolitik als auch ein Zeitzeuge zu Wort, sowie ein Journalist, der im September 2011 direkt aus New York berichtet.
Die „International Security Assistance Forces“ (ISAF) sind seit fast zehn Jahren mit deutscher Beteiligung in Afghanistan im Einsatz. Die Reduzierung und der spätere Abzug der Truppen bzw. ein Ende des Einsatzes stehen bevor. Aus friedensethischer Sicht ist jedoch zu fragen, wie die Ergebnisse dieser internationalen Unterstützung gesichert und weiter entwickelt werden können. Was also kommt nach der Übergabe in die Selbstverantwortung des afghanischen Staates? Dazu äußern sich Militärbischof Franz-Josef Overbeck, Prof. Dr. Harald Müller, MdB Elke Hoff, MdB a. D. Winfried Nachtwei und der Wehrbeauftragte Hellmut Königshaus.
Das Internet – die Kirche - die Soldaten
Das Internet, moderne Medien, Kommunikation sind ständig wichtige Themen. Im Juni-Schwerpunkt werden sie anlässlich des „Welttags der sozialen Kommunikationsmittel“ am 5.6.2011 (in Deutschland am 11.9.2011) von vielen Seiten beleuchtet. Es geht um „Social Networking“, Blogs, WikiLeaks, die päpstliche Botschaft zum Mediensonntag – und auch die Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ des Deutschen Bundestages kommt zu Wort.
Mein Friede ist nicht von dieser Welt
Der „Österliche Friede“, den Jesus seinen Jüngern durch den Heiligen Geist zugesagt hat, ist mehr als nur ein Waffenstillstand oder rein menschliche Friedfertigkeit. Er steht unter dem „eschatologischen Vorbehalt“, dass er im Reich Gottes zwar bereits angebrochen ist, aber doch von uns Menschen hier auf Erden nicht abschließend verwirklicht werden kann. Zum Frieden von Ostern äußern sich der neue Militärbischof Franz-Josef Overbeck aus theologischer Sicht, politisch-praktisch der neue Verteidigungsminister Thomas de Maizière sowie politisch-ethisch Professor Heinz-Gerhard Justenhoven.

Bundeswehr – quo vadis?
Die Bundeswehr richtet sich „vom Einsatz her denkend“ neu aus.Wie wird der Prozess der Neuausrichtung der Streitkräfte vorangehen? Gibt es Grenzen der Neuausrichtung, die sich aus Sicht der Friedensethik begründen? Die Wehrpflicht wird ausgesetzt und der Vorschlag Staatsbürger der europäischen Mitgliedsstaaten als zukünftige Soldaten zu rekrutieren, wirft die Frage auf, welches Personal in welchen deutschen Streitkräften zukünftig den Dienst für „das Recht und die Freiheit“ leisten wird.

Tugenden: Der Begriff ‚Tugend‘ bezeichnete in der Antike und im Mittelalter die Fähigkeiten eines Menschen, die er benötigte, um ein lobens- und bewundernswertes Leben zu führen.
Glaube, Hoffnung, Liebe, Weisheit/Klugheit, Gerechtigkeit, Mäßigung/Maß halten und – bei Soldaten vielleicht am naheliegendsten – die Tapferkeit. In der Summe stehen diese 7 „Primärtugenden“ seit dem Alten Testament für etwas Vollkommenes, Ganzes.

Religionsfreiheit, der Weg zum Frieden: Die Religionsfreiheit ist ein weltweites Grundrecht, das den Horizont von Menschlichkeit und Freiheit weitet. Auf Grundlage der Konzils-Erklärung „Dignitatis humanae“ von Dezember 1965 hat Papst Benedikt XVI. den 1. Januar 2011 als Gebetstag für den Weltfrieden mit der religiösen Freiheit in Zusammenhang gesetzt. Die katholische Kirche setzt sich damit nicht nur für ihre eigene Freiheit, sondern für die Grundrechte der Religionen und aller Menschen ein.
Advent unter den Soldaten: Die Sicht auf die Vorbereitungszeit für Weihnachten erschöpft sich nicht in Kritik an Konsum und fehlender Besinnung. Die Autoren nennen vielmehr Gedanken und Anregungen, wie gerade Soldatinnen und Soldaten versuchen können, diese besondere Zeit zu gestalten.
Auch die Beiträge „Kolumne des Wehrbeauftragten“, „Lexikon der Ethik“ und „Auf ein Wort“ beschäftigen sich im Dezember 2010 mit den Themen „Hoffnung“ und „Warten“.
Ehren und Gedenken: Am 27. November 2008 war der Grundstein für das Ehrenmal der Bundeswehr am Berliner Bendlerblock gelegt worden. Zwei Jahre danach waren die Fragen zu beantworten, ob es seinen Sinn erfüllt, die Erinnerung an die Toten der Bundeswehr zu ermöglichen, und wie weiterhin angemessene Ehrungen zu gestalten sind.
Außerdem ist der November 2010 mit seinen kirchlichen und staatlichen Totengedenktagen der geeignete Zeitpunkt, nach dem Wohin und Wofür menschlichen Lebens zu fragen.
Religiöse Kommunikation: Politiker-Interview und -Kommentar, Grundsatzartikel "Religiöse Kommunikation in Deutschland" und Exklusiv-Interviews als Video.
10 Jahre "Gerechter Friede": Am 27.9.2000 erschien das Hirtenwort der deutschen Bischöfe „Gerechter Friede“, das damals und in den vergangenen zehn Jahren sehr beachtet und diskutiert wurde.
Exklusiv im Internet bieten wir Ihnen Texte,Interviews und Kommentare zu diesem Schwerpunkt. Anlässlich des Jubiläums sehen Sie dazu die aktuellen Aussagen des Leiters der Katholischen Militärseelsorge, Generalvikar Prälat Walter Wakenhut im Video.
Feindesliebe: Wie das Thema „seinen Feind lieben“ aufzufassen ist, ist selbst mit Blick auf die christliche Osterbotschaft schwer zu entscheiden. Die Bibel fordert – vor allem im Neuen Testament – eindeutig dazu auf, auch wenn die Umsetzung fast unmöglich scheint. Trotzdem wird das Ziel radikale Feindbilder abzulegen, von vielen Seiten unterstützt.
Recht und Einsatz: Im Zusammenhang der Einsatz-Realität tun sich Fragen auf, deren Beantwortung erforderlich ist für die Rechtssicherheit von Streitkräften und Staaten. Dabei ist die Auslegung des Verhaltens von Soldaten und Politikern gebunden an verschiedene Faktoren wie Gesetzgebung oder Rechtsprechung. Ob Einsätze der deutschen Streitkräfte im Ausland an sich rechtens sind, steht hierbei besonders im Mittelpunkt der Debatten.
Kirche unter Soldaten: Anlässlich der Eröffnung des „zebis“ (Zentrum für ethische Bildung in den Streitkräften) widmet sich dieser Themen-Schwerpunkt den Aufgaben der Militärseelsorge u. a. im Lebenskundlichen Unterricht.
Was in Konfliktsituationen „richtig handeln“ heißt, ist nicht immer klar. Aus diesem Grund ist es wichtig, den wachsenden Bedarf an ethischer Bildung zu decken, um den Soldaten und Soldatinnen – vor allem im Auslandseinsatz – eine sichere Grundlage bieten zu können. Dies übernimmt die Militärseelsorge mit zahlreichen Angeboten „in Sachen Ethik“.
Welttag des Friedens: Papst Benedikt XVI. hatte den Weltfriedensgebetstag am 1. Januar 2010 unter das Motto gestellt: „Willst du den Frieden fördern, so bewahre die Schöpfung“.
Die unterschiedlichen Autoren stimmen zum Welttag des Friedens 2010 darin überein, dass als Grundlage des Friedens zwei Dinge dienlich sind: die Betrachtung der Welt als Gottes Schöpfung und der Wille, diese unversehrt zu bewahren. Als Voraussetzung dafür muss die „goldene Mitte“ zwischen Fortschritt, Entwicklung und dem Erhalt der Schöpfung gefunden werden. Der Weg dazu führt über Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Nächstenliebe.





























