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Vier Tage bei deutschen Soldatinnen und Soldaten in Afghanistan

Militärbischof Dr. Franz-Josef Overbeck und weitere Bischöfe vom 17. bis 20. Dezember 2013 in Kabul und Mazar-e Sharif

Eindrücke aus der Delegation des Katholischen Militärbischofs

 

Abflug in Köln-Wahn (Quelle: KMBA / Stefan Sättele)
Militärbischof Overbeck besucht deutsche Soldaten in Afghanistan: Abflug in Köln-Wahn. (Quelle: KMBA / Stefan Sättele)
Begrüßung durch den katholischen Militärpfarrer Heinrich Kramer (Quelle: KMBA / Stefan Sättele)
Begrüßung durch den katholischen Militärpfarrer Heinrich Kramer (Quelle: KMBA / Stefan Sättele)

Freitag, 20. Dezember 2013, 07:20h Ortszeit in Mazar-e Sharif. Der Informations- und Truppenbesuch bei den Soldatinnen und Soldaten des deutschen Anteils bei den International Security Assistance Forces (ISAF) durch den Katholischen Militärbischof Dr. Franz-Josef Overbeck neigt sich dem Ende zu. Es ist die zweite Afghanistan-Reise des Militärbischofs. Bereits im Oktober 2011 besuchte er die deutschen Soldaten und Militärseelsorger im Einsatzland. Doch sein zweiter Besuch war anders konzipiert. In seiner Delegation befanden sich zwei weitere Mitbrüder im bischöflichen Amt.
Nicht ohne Grund waren diesmal dabei: der Vorsitzende der Deutschen Kommission Justitia et Pax, der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann, und der Beauftragte der Deutschen Bischofskonferenz für die Katholische Polizeiseelsorge und die Polizeiarbeit in Deutschland, der Münchner Weihbischof Wolfgang Bischof. Fragt man Militärbischof Overbeck nach dem Grund dieser veränderten und erweiterten Delegation, so sagt er frei heraus: „Es schadet keinem meiner Mitbrüder im bischöflichen Dienst und Mitglied in der Deutschen Bischofskonferenz, sich ein eigenes Bild von der seelsorglichen, militärischen sowie politischen Lage in dem geschundenen Land Afghanistan zu machen. Mithin bin ich dann nicht der einzige, der in der Deutschen Bischofskonferenz darüber berichtet. Das tut der Sache und dem Dienst der Soldaten in dieser gefährlichen wie belastenden Situation, aber auch der Militärseelsorge in Deutschland insgesamt gut.“
Mit zur Delegation der drei Bischöfe aus Deutschland zählte der Stellvertreter des Generalinspekteurs, Generalleutnant Peter Schelzig, der zugleich auch Mitglied in der Deutschen Kommission Justitia et Pax ist.

Militärbischof Overbeck unterhält sich mit Soldaten. (Quelle: KMBA / Stefan Sättele)
Militärbischof Overbeck unterhält sich mit Soldaten. (Quelle: KMBA / Stefan Sättele)

Um 07:20h Ortszeit in Mazar-e Sharif - in Deutschland noch spät nachts - machen wir uns im Camp Marmal letztmalig auf den Weg zum Frühstück. Der große Speisesaal ist um diese Uhrzeit schon gut besetzt mit Soldatinnen und Soldaten aus ganz unterschiedlichen Nationen. Eine Gruppe Soldaten aus der Mongolei fällt ins Auge. An ihren Abzeichen an der Uniform lassen sie sich leicht erkennen. 114 sind es insgesamt, die das ISAF-Mandat schon seit längerem unterstützen. Das Frühstück selbst ist mehr als reichhaltig. Es fehlt an nichts.

Militärbischof Overbeck im Gespräch mit Soldaten (Quelle: KMBA / Stefan Sättele)
Offene Gespräche (Quelle: KMBA / Stefan Sättele)

Im Speisesaal selbst fällt auf, dass „Dienstgrade“ in der Mehrheit sind. Dienstgrade, so nennen Soldaten diejenigen, die als Unteroffiziere mit Portepee, Offiziere oder Stabsoffiziere erkennbar sind. Fragt man nach dem Grund, so erhält man immer die gleichlautende Antwort: „Hier im Einsatz werden Spezialisten benötigt und die brauchen eine längere Ausbildung. Da wird man dann schon Oberstleutnant oder Oberstabsfeldwebel.“
Unser überaus hilfsbereiter deutscher Stabsoffizier aus dem „Joint Visitors Bureau“, dem JVB, drängt nicht zur Eile. Meist zählt es zu dessen Aufgaben, Besucher und insbesondere „very important persons“, die VIPs, an die Einhaltung des verabredeten Zeitplans zu erinnern. Fragt man einen sogenannten JVB, warum das so ist, so kommt meist zur Antwort: „Oft verquatschen die sich schon beim Frühstück und vergessen, dass noch ein Anschlussprogramm vorgesehen ist.“

Gespräche mit Soldaten (Quelle: KMBA / Stefan Sättele)
Gespräche mit Soldaten (Quelle: KMBA / Stefan Sättele)
Treffen mit Generalmajor Vollmer (Quelle: KMBA / Stefan Sättele)
Treffen mit Generalmajor Vollmer (Quelle: KMBA / Stefan Sättele)

Das Anschlussprogramm der Delegation des Militärbischofs war in diesen Tagen immer spannend. Es galt, das deutsche Projekt für die Bundeswehr, welches unter der Bezeichnung „Infanterist der Zukunft“ (IdZ) begann und inzwischen „Gladius“ lautet, in Augenschein zu nehmen. Die Kampfausstattung des IdZ beinhaltet rund zwanzig Ausstattungskomponenten aus den Bereichen Bekleidung und persönliche Ausrüstung, Elektronik, Optronik und Bewaffnung. Es dient zuvörderst dem Schutz und soll die Leistungsfähigkeit eines abgesessen kämpfenden Soldaten in den Bereichen des Durchsetzungsvermögens, der Überlebensfähigkeit, der Führungsfähigkeit, der Beweglichkeit und Durchhaltefähigkeit steigern und seine Belastungen reduzieren. So die amtliche Version.
Zugleich wurde der Delegation der gesamte Fuhrpark - so nennen die Soldaten alles, was sich auf Rädern oder Ketten, sei es bewaffnet oder unbewaffnet, im Gelände und auf Straßen bewegt - präsentiert. Bei dieser Gelegenheit wurde darüber informiert, dass Generalmajor Jörg Vollmer, der am 21. Februar 2013 das Kommando als Kontingentführer des deutschen Einsatzkontingents ISAF und Regionalkommandeur Nord übernommen hatte, zusammen mit dem Generalkonsul des deutschen Generalkonsulates in Mazar-e Sharif, Dr. Cornelius Zimmermann, die Delegation auf dem militärischen Teil des Flughafens verabschieden werde. Generalmajor Vollmer, so wussten wir, war am zurückliegenden Donnerstag, am Tag der Ankunft der bischöflichen Delegation aus Kabul, wegen dringender Gespräche, die die Rückverlegung und die Zeit nach dem Ende des ISAF-Mandates betrafen, verhindert.

Gebet am Ehrenhain in Mazar-e Sharif (Quelle: KMBA / Stefan Sättele)
Gebet am Ehrenhain in Mazar-e Sharif (Quelle: KMBA / Stefan Sättele)

Die Reise ins Camp Marmal am Donnerstag, 19. Dezember, aus der afghanischen Hauptstadt Kabul kommend, führte den Militärbischof und seine Delegation unmittelbar zum Ehrenhain. Die Ehrenhaine, die in Afghanistan für gefallene Bundeswehr-Soldaten errichtet wurden, sollen mit dem Abzug der deutschen Truppen abgebaut und auf dem Gelände des Einsatzführungskommandos in Potsdam wieder errichtet werden. Am Ehrenhain im Camp Marmal gedachten die drei Bischöfe und ihre Delegationsmitglieder, zusammen mit Militärdekan Dr. Michael Rohde (evangelisch) und Militärpfarrer Heinrich Kramer (katholisch) sowie Brigadegeneral Markus Laubenthal, im Gebet der gefallenen Soldaten. Seit Beginn des Einsatzes vor fast zwölf Jahren sind in Afghanistan 52 deutsche Soldaten ums Leben gekommen.

Interview bei Radio Andernach (Quelle: KMBA / Stefan Sättele)
Interview bei Radio Andernach (Quelle: KMBA / Stefan Sättele)
Militärische Situation im Camp Marmal (Quelle: KMBA / Stefan Sättele)
Militärische Situation im Camp Marmal (Quelle: KMBA / Stefan Sättele)

Im Anschluss daran war ausführlich Gelegenheit gegeben, sich über die militärische Situation im Camp Marmal als Ausgangsbasis für die Aufgaben der ISAF-Soldaten, und dabei im Besonderen des deutschen 33. Kontingents, im Rahmen ihres Einsatzes im Norden Afghanistans zu informieren. Das alles ist sehr sachlich und streng am Auftrag orientiert. So kennt das zwischenzeitlich auch Militärbischof Overbeck. Es ist nicht sein erster Besuch bei deutschen Streitkräften.
Auch bei dieser Gelegenheit bestimmten folgende Themen die Informationsrunde: Wie werden die Wahlen zum zukünftigen Präsidenten der Islamischen Republik Afghanistan ausgehen? Wer wird dem derzeitigen Präsidenten Hamid Karzai folgen? Wer unter den derzeit fünf aussichtsreichen Präsidentschaftskandidaten und deren Teams verfolgt welche Ziele und Absichten für Afghanistan? Und nicht unerheblich war auch in dieser Runde das Thema, wie es nach dem Ende des ISAF-Mandats weitergehen wird.
Insgesamt, so konnte am Ende von den jeweils vortragenden Offizieren festgestellt werden, gilt die Lage im Regionalkommando Nord, im Vergleich zu anderen Regionalkommandos in Afghanistan, als positiv und relativ stabil. Vorrangige Aufgabe ist es nun in erster Linie, die afghanischen Sicherheitskräfte (ANSF) zu trainieren, zu unterstützen und sie zu beraten, in welcher geeigneten und zweckmäßigen Art und Weise sie befähigt werden, selbst für die Sicherheit zu sorgen.
Im Anschluss daran war für den Militärbischof Gelegenheit, sich in einem Treffen mit muslimischen Religionsführern in gut 45 Minuten über das Verhältnis der Religionen und ihrer Rollen in den jeweiligen Ländern auszutauschen. Aus guten Gründen blieben dabei die Religionsführer mit den drei deutschen Bischöfen unter sich.

Militärbischof Overbeck besucht das deutsche Feldlazarett in Mazar-e Sharif. (Quelle: KMBA / Stefan Sättele)
Militärbischof Overbeck besucht das deutsche Feldlazarett in Mazar-e Sharif. (Quelle: KMBA / Stefan Sättele)

Ein Besuch des Feldlazaretts im Camp schloss sich nach dem Gespräch mit den muslimischen Religionsführern an. Im Feldlazarett fand Militärbischof Overbeck u. a. vor: Multifunktions- und Schockräume, eine Intensivstation und Behandlungsräume, Operationssäle und eine umfangreiche Diagnostik, sowie Labors und eine Apotheke, die auf dem neuesten Stand der Technik sind. Nur aus den allgegenwärtigen Uniformen ist darauf zu schließen, dass es sich um ein Einsatzlazarett handelt. Und so zeigt es auch der Eingangsbereich zum Feldlazarett an: Zu Ehren des im April 2010 gefallenen Arztes trägt es seinen Namen "Oberstabsarzt-Dr.-Thomas-Broer-Lazarett".
Der Militärbischof und die mitreisenden Bischöfe Stephan Ackermann und Wolfgang Bischof schlossen den Donnerstag, der ausschließlich dem Camp Marmal galt, mit einem erneuten Adventsgottesdienst ab. Gefeiert und gebetet wurde in der Kirche im Haus Benedikt, das an zentraler Stelle im internationalen Feldlager liegt. 2007 war der siebeneckige Bau, der an ein Zelt erinnert, gemauert worden.

War der Donnerstag ausschließlich für Mazar-e Sharif vorgesehen, so konzentrierte sich der zurückliegende Mittwoch, der 18. Dezember, der Tag nach der Ankunft der Delegation aus Deutschland, auf die deutschen Anteile in Kabul, dem Camp Qasaba, und der Deutschen Botschaft in Kabul.
Bereits mit der Ankunft am militärischen Teil des internationalen Flughafens in Kabul - von Termez (Usbekistan) mit einer Transall kommend - war allen an der Delegation Beteiligten klar: Kabul ist anders. Hier kann man sich nur in gepanzerten Fahrzeugen bewegen. Die Sicherheitslage lässt es nicht anders zu. Deswegen trugen alle Delegationsteilnehmer sowohl bereits im Flug von Termez nach Kabul, als auch während der Fahrten in der Stadt Sicherheitswesten und Schutzhelme.
Im Camp Qasaba, beim deutschen Anteil im ISAF-Hauptquartier in Kabul, war Gelegenheit geboten, sich von der derzeitigen Führung der deutschen Kräfte in Kabul über Auftrag und mögliche Perspektiven für ein Engagement nach dem Ende des ISAF-Mandats informieren zu lassen.

Gespräche in der Deutschen Botschaft in Kabul (Quelle: KMBA / Stefan Sättele)
Gespräche in der Deutschen Botschaft in Kabul (Quelle: KMBA / Stefan Sättele)

Alle Fahrten, von und zum Flughafen und zur Deutschen Botschaft in Kabul, konnten nur in geschützten Fahrzeugen der deutschen Streitkräfte unternommen werden. Anders wäre auch das Gespräch mit Nichtregierungsorganisationen in der Deutschen Botschaft nicht zu meistern gewesen.
Ein erstes Gespräch in der Botschaft galt den Initiativen und Projekten der Caritas in Afghanistan: Caritas-international setzt sich für die rund sechs Millionen Hasara mit Nothilfemaßnahmen und langfristigen Aufbauhilfen ein. Neben der Versorgung besonders Bedürftiger mit Nahrungsmitteln und Medikamenten engagiert sich die Caritas mit Infrastrukturhilfe für das isoliert gelegene Hochland im Landesinneren, dem Hasaradschat. So konnten die Projektmitarbeiter berichten, dass im Jahr 2012 die Caritas in der Provinz Daikundi mit Unterstützung durch das Auswärtige Amt 35 Brunnen bohrte, welche fünf Quellen fassen. Zusätzlich wurden 20 Biosandfilter installiert, mit denen Wasser durch selbstgebaute Mineralfilter als Trinkwasser aufbereitet wird. Aus Eigenmitteln finanziert die Caritas den Bau von weiteren 100 Brunnen, 10 Quellen und 20 Biosandfiltern.
Mit die Hauptursache von Krankheiten in Afghanistan und insbesondere im Hasaradschat sind Unterernährung und der Mangel an sauberem Trinkwasser. Typisch sind daher neben Durchfallerkrankungen vor allem Lepra und Tuberkulose. Hiervon besonders betroffen sind Frauen und Kinder. Die Caritas fördert, so die Projektmitarbeiter, im Hasaradschat den Aufbau der Gesundheitsversorgung. Bereits seit 1984 unterstützt Caritas-international die Partnerorganisation LEPCO (Leprosy and TB control program), die in insgesamt zehn Kliniken Lepra- und Tuberkulosepatienten behandelt. 2004 konnte mit Hilfe von Caritas-international ein neues Krankenhaus in Scharistan gebaut werden, in dem neben Lepra- und Tuberkulosebehandlungen auch Basis-Gesundheitsschulungen und Ausbildungen für Krankenpflegerinnen angeboten werden. Einschätzungen und Berichte über die Situation drogenabhängiger Afghanen im Landeund in Kabul selbst schlossen diesen Teil der Gespräche mit der Delegation des Militärbischofs ab. Das Thema „drogenabhängige afghanische Staatsbürgerinnen und Staatsbürger“ war lange Zeit ein Tabuthema. Zwischenzeitlich ist es öffentlich.
Mit Blick auf die anstehenden Wahlen zur Präsidentschaft in Afghanistan informierte der ehemalige Leiter der Menschenrechtskommission (AJHRC) und jetzige Leiter der Nichtregierungsorganisation Free and Fair Election Foundation of Afghanistan (FEFA), Ader Nadery, über die seiner Auffassung nach notwendigen Reformprozesse in Afghanistan. Diesen Überlegungen schlossen sich die Vertreter der über das deutsche Max-Planck-Institut geförderten afghanischen Juristen an. Dabei standen im Mittelpunkt die Einschätzungen zur Situation in den Provinzen und deren Regionen mit Blick auf Familiengerichte. Ein weites und sehr komplexes Aufgabenfeld für die wenigen Juristen, die sich an westeuropäischen Rechtsstandards orientieren.

Gottesdienst in der Deutschen Botschaft Kabul (Quelle: KMBA / Stefan Sättele)
Gottesdienst in der Deutschen Botschaft Kabul (Quelle: KMBA / Stefan Sättele)

Botschafter Martin Jäger, der die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Afghanistan seit September 2013 leitet, begrüßte nach dem Ende des Austausches über die Situation in Afghanistan, den Militärbischof Overbeck mit den Vertretern der Nichtregierungsorganisationen in der Botschaft führte, nicht nur die Bischöfe selbst, sondern weitere Repräsentanten von deutschen Einrichtungen in Kabul. Zusammen mit ihnen feierte der Militärbischof den ersten Adventsgottesdienst in der Botschaft in Kabul. Für den deutschen Botschafter und für alle Gäste, die am Gottesdienst teilnehmen konnten, war dies eine Premiere, an die sich ein Empfang anschloss.

Der Informations- und Truppenbesuch des Katholischen Militärbischofs bei den deutschen Anteilen der International Security Assistance Forces (ISAF) endete am Freitag, 20. Dezember, mit dem Flug von Mazar-e Sharif nach Termez. Von dort ging es dann weiter mit dem Airbus A 310 "Kurt Schumacher" der deutschen Luftwaffe nach Köln-Wahn.

Gebet am Ehrenhain in Mazar-e Sharif
Gebet am Ehrenhain in Mazar-e Sharif. Delegation: Militärbischof Dr. Franz-Josef Overbeck; Vorsitzender der deutschen Kommision Justitia et Pax, Dr. Stephan Ackermann, Bischof von Trier, und der Beauftragte der deutschen Bischofskonferenz für die katholische Polizeiseelsorge und die Polizeiarbeit in Deutschland, Weihbischof Wolfgang Bischof. (Quelle: KMBA / Stefan Sättele)
Adventsgottesdienst mit Militärbischof Overbeck im "Haus Benedikt"
Adventsgottesdienst mit Militärbischof Overbeck im "Haus Benedikt" (Quelle: KMBA / Stefan Sättele)
Adventsgottesdienst mit Militärbischof Overbeck im "Haus Benedikt"
Adventsgottesdienst mit Militärbischof Overbeck im "Haus Benedikt" (Quelle: KMBA / Stefan Sättele)

Gefragt nach einer ersten Bilanz seines Informations- und Truppenbesuchs antwortete Militärbischof Overbeck der Katholischen Nachrichtenagentur (KNA), deren Chefredakteur Ludwig Ring-Eifel mit zur Delegation zählte: „Es zeigt sich wieder einmal, dass auf allzu pauschalen Aussagen kein Segen liegt. Wir haben in unseren Gesprächen, auch mit islamischen Vertretern in Mazar-e Sharif, erfahren, wie sehr dort die stabilisierende Präsenz der Bundeswehr geschätzt wird. Das geht weit über den bewaffneten Kampf gegen den Terror hinaus.“

Josef König

23.12.2013, Radio Vatikan: Den Aufbau des Friedens solidarisch mittragen

In Afghanistan steht der Einsatz der Bundeswehr schon jetzt ganz im Zeichen der Übergabe der Verantwortung an die lokalen Ordnungskräfte. Das berichtet Militärbischof Franz-Josef Overbeck nach einem Besuch im Land.

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