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Das Spannungsfeld von Menschenwürde und Terrorismusbekämpfung

Eine Herausforderung an die kirchliche Lehre

Wintervortrag des Katholischen Militärbischofs für die Deutsche Bundeswehr

Ulm, 15.03.2012. Grundsätzliche und aktuelle ethische Fragen in der Bekämpfung des internationalen Terrorismus standen im Fokus des ersten Wintervortrages von Militärbischof Dr. Franz-Josef Overbeck beim „Kommando Operative Führung Eingreifkräfte“ in Ulm.

Gesprächsmöglichkeit im Plenum
Gesprächsmöglichkeit im Plenum (Quelle: Kompass / Josef König)

In den Mittelpunkt seiner Überlegungen im Europasaal der Ulmer Wilhelmsburgkaserne rückte Militärbischof Overbeck u. a. die Bedeutung des absoluten Verbotes der Folter und das absolute Verbot der direkten Tötung unbeteiligter Menschen mit Blick auf den Abschuss eines Passagierflugzeugs.

Militärbischof Overbeck gibt Antworten.
Militärbischof Overbeck gibt Antworten. (Quelle: Kompass / Josef König)
Generalleutnant Markus Bentler, Befehlshaber des "Kommandos Operative Führung Einsatzkräfte"
Generalleutnant Markus Bentler, Befehlshaber des "Kommandos Operative Führung Einsatzkräfte" (Quelle: Kompass / Josef König)

Im Zusammenhang mit dem vom Bundesverfassungsgericht 2005 verworfenen Gesetz, das den Abschuss entführter Passagiermaschinen unter bestimmten Umständen erlaubte, resümierte er wörtlich: „Keineswegs ging es (gemeint ist die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes) um die grundsätzliche Entscheidung, ob der Abschuss einer Zivilmaschine immer und unter allen Umständen gegen das Grundgesetz verstoße.“

Lesen Sie hier den gesamten Wintervortrag des Katholischen Militärbischofs.

Weitere Berichterstattung in der Ausgabe 04/2012 der Zeitschrift des Katholischen Militärbischofs „Kompass. Soldat in Welt und Kirche“, die Anfang April 2012 über das Katholische Militärpfarramt an Ihrem Standort bezogen werden kann.

Josef König