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"In Christus verwurzelt und auf ihn gegründet, fest im Glauben" (Kol 2,7)

 

                                     

                                      

Unter diesem Leitwort von Papst Benedikt XVI. stand der Weltjugendtag 2011 in Madrid.

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Zusammenfassung der Päpstlichen Reise anlässlich des 26. Weltjugendtages:

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"Geht hin und macht zu Jüngern alle Völker"

Papst zieht positive WJT-Bilanz und verkündet Motto für Rio 2013

Rom, 24.08.2011. Papst Benedikt XVI. hat sich zufrieden über den Verlauf des Weltjugendtags in Madrid geäußert. Das Treffen in der spanischen Hauptstadt sei eine "wundervolle Kundgebung des Glaubens" für Spanien und die Welt gewesen und gebe Hoffnung für die Zukunft der Kirche, sagte er am Mittwoch. Termin und Motto für Rio 2013 stehen nun auch fest.

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Vigil und Abschlussmesse auf dem Madrider Flughafengelände „Cuatro Vientos“

Sehr frühzeitig machten sich die Soldatinnen und Soldaten, die zuvor noch Gelegenheit hatten ein wenig zu verschnaufen, auf den Weg zur abendlichen Vigil und zum Abschlussgottesdienst am Sonntag. Sie trugen Feldanzüge und waren ausgestattet mit wichtigen Utensilien, die eine Gebetswache über die Nacht erleichtern können. Erfahrene Weltjugendtagspilger, die bereits 2008 in Sydney bei der Vigilfeier mit dem Papst im Freien dabei waren, gaben wertvolle Tipps und Ratschläge für den Fußmarsch auf das etwas außerhalb von Madrid gelegene Flughafengelände, welches über 1,5 Millionen Pilger aus aller Welt fassen musste.

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Kreuzweg mit 15 Stationen in der Madrider Innenstadt

Eröffnungsmesse, dann Begrüßung des Heiligen Vaters, Papst Benedikt XVI., und jetzt der Kreuzweg: Die Soldatinnen und Soldaten der deutschen Pilgergruppe wussten sich darauf einzustellen. Auch für den Kreuzweg galt der Grundsatz: sich mit Wasservorräten eindecken, rechtzeitig aufbrechen und dann mit Mut und Ausdauer die insgesamt 15 Stationen nicht nur in den Blick nehmen, sondern dabei auch Gebete sprechen, die an das Leiden und Sterben Christi erinnern. Manche taten dies in einer sehr persönlichen Art und Weise. Andere wiederum beteten laut und hörbar.

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Quelle: Domradio Köln

Overbeck: Kein Christ kann glauben ohne Kirche

Ruhrbischof Dr. Franz-Josef Overbeck hat auf dem Weltjugendtag in Madrid die Bedeutung der Glaubensgemeinschaft Kirche betont. Glaube sei für Christen "immer der Glaube der Kirche", sagte er bei einer Bibelarbeit vor Weltjugendtagsteilnehmern. "Kein Christ kann glauben ohne die Kirche." Von ihr, der Gemeinde, den Freunden und Angehörigen, lernten Christen, was es heiße zu glauben. Glaube sei niemals "ortlos", sondern beinhalte ein Ja zu Gott und zur Kirche, "in der wir von Gott hören und in der Gott zu uns spricht", so Overbeck.

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Empfang des Heiligen Vaters in Madrid

Nach den Feierlichkeiten der spanischen Militärseelsorge machte sich die soldatische Pilgergruppe, die zwischenzeitlich ihre Uniformen zugunsten der gelben Weltjugendtags-T-Shirts und leichter, sommerlicher Kleidung getauscht hatte, auf den Weg zum Empfang des Heiligen Vaters, Papst Benedikt XVI. Dieser war zuvor durch das spanische Königspaar, König Juan Carlos und Königin Sofia, am Flughafen Barajas begrüßt worden.

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Video:

WJT: Der Papst begrüßt die deutschen Pilger weiter

 

 

 


Tag der Militärseelsorge

Der spanische Militärbischof, Erzbischof Monsignore Juan del Rio, hatte die pilgernden Soldaten aus den Militärdiözesen in aller Welt zu einem eigenem Tag des Ehrens und Gedenkens nach Madrid eingeladen. Der Einladung folgte u. a. die deutsche Delegation unter Führung von Monsignore Johann Meyer (KMBA). Mit zwei Soldaten nahm er als eigene Fahnenabordnung an der Zeremonie teil. 

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Ein Bischof - Drei Fragen

Bis Sonntag feiern über 400.000 Jugendliche aus aller Welt in Madrid den 26. Weltjugendtag. Aber warum machen sich Jugendliche überhaupt auf den Weg? Warum pilgern Sie zu einem Glaubensfest? Was fasziniert sie an einem Weltjugendtag?

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Mein Blog zum WJT

Der kommissarische Leiter der Jugendkommission der Deutschen Bischofskonferenz, Weihbischof Dr. Bernhard Haßlberger (Erzbistum München und Freising), berichtet abwechselnd mit Jugendlichen in einem täglichen Blog über seine Erfahrungen in Madrid.

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Katechese des Katholischen Militärbischofs

In der Deutschen Botschaft feierte Militärbischof Overbeck einen Wortgottesdienst in Anwesenheit des Ständigen Vertreters des Deutschen Boschafters, Gesandter Thomas Neisinger, und von Verteidigungsattaché Oberst i. G. Knuth Schrader.    

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Offizielles Gruppenbild der soldatischen Pilgergruppe mit dem Katholischen Militärbischof

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5.1 M

Eindrucksvolle Eröffnungsmesse im Herzen der spanischen Hauptstadt

Mit einer Heiligen Messe im Zentrum Madrids hat am Dienstagabend der XXVI. Weltjugendtag begonnen.

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Noch vor der Eröffnungsmesse bei den spanischen Streitkräften

Auf Einladung der Streitkräfte bot sich am Dienstag, 16.8.2011, für die deutsche soldatische Pilgergruppe ein Informationsbesuch bei spanischen Soldaten an, die in der Nähe der Hauptstadt Madrid, im Stadtteil El Goloso, stationiert sind.    

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Bischöfe beim WJT 2011

Besinnung, Musik, Gebet, Tanz, Gottesdienst und Theater bieten einen Rahmen, um Kontakt zwischen den Jugendlichen unterschiedlichster Nationen zu ermöglichen. Aus Deutschland fahren 16.500 Jugendliche und 20 Bischöfe zum Weltjugendtag.

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Soldaten treffen den Papst - Interview mit Militärdekan Monsignore Johann Meyer

Militärdekan Monsignore Johann Meyer (Katholisches Militärbischofsamt) gibt im Interview Auskunft über die Pilgerreise nach Spanien und die Begegnung mit dem Papst.

Kompass. Soldat in Welt und Kirche: Anknüpfend an die guten Erfahrungen von zurückliegenden Weltjugendtagen pilgern deutsche Soldatinnen und Soldaten in diesem Jahr wiederum zu einem WJT, der am 16. August beginnt und am 21. August endet. Die Vorbereitungen sind abgeschlossen und am kommenden Montag geht es los. Auf was können sich die Soldatinnen und Soldaten einstellen?

Militärdekan Johann Meyer: 27 Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr können sich darauf einstellen, dass sie in Madrid die Weltkirche nicht nur kennen lernen, sondern auch erleben werden. Und das liegt daran, dass die Teilnehmer des Weltjugendtages aus aller Welt stammen: Von über 160 Ländern der Erde kommen sie nach Spanien. Es sind vornehmlich Jugendliche und junge Erwachsene, die zumeist in Gruppen anreisen. Sie prägen den WJT und mit Sicherheit die spanische Hauptstadt während der Tage in Madrid.


Kompass. Soldat in Welt und Kirche:
Was steht im Vordergrund? Beten, feiern oder Urlaub machen?

Militärdekan Johann Meyer: Für einen Urlaub eignet sich der WJT nicht, denn er versteht sich als ein großes Fest des Glaubens. Junge Menschen aus aller Welt begegnen sich vor und mit Christus. Zugleich ist er ein großer Pilgerweg, denn immer sind die Jahre zwischen den Weltjugendtagen auch Zeiten, in denen der Glaube gelebt werden muss und reifen darf. Anlässlich der Weltjugendtage feiern die vielen Pilger die Kirche, den Heiligen Vater und sich selbst. Und Beten ist dabei eine Selbstverständlichkeit. Aber Zeit dafür, um die spanische Hauptstadt ein bisschen kennenlernen, Kontakte mit anderen weltweit angereisten Pilgern zu knüpfen, ist gegeben.

 

Kompass. Soldat in Welt und Kirche: Sind Begegnungsmöglichkeiten mit der Militärseelsorge in den spanischen Streitkräften und mit spanischen Soldatinnen und Soldaten vorgesehen?

Militärdekan Johann Meyer: Selbstverständlich, denn wir sind Gäste und die spanische Militärseelsorge und die spanischen Streitkräfte sind gute Gastgeber. Die soldatische Pilgergruppe wird sowohl mit spanischen Soldaten in einer Kaserne in der Nähe von Madrid als auch an einer großen Veranstaltung der spanischen katholischen Militärseelsorge teilnehmen. Beides sind gute Gelegenheiten, um sich auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. Auch dies ist an einem Weltjugendtag möglich und soll so sein.

 

Kompass. Soldat in Welt und Kirche: Nun sind Katechesen während eines Weltjugendtages gute Gelegenheiten, um über Gott, Glauben und Gebet ins Gespräch zu kommen. Ist für die deutsche soldatische Pilgergruppe eine Katechese vorgesehen?

Militärdekan Johann Meyer: Wir sind sehr froh darüber, dass unserer Militärbischof Dr. Franz-Josef Overbeck in der deutschen Botschaft in Madrid nicht nur eine eigene Katechese halten wird, sondern in einem Wortgottesdienst mit den Soldatinnen und Soldaten für den Frieden in der Welt, zwischen den Völkern und den Menschen beten wird. Militärbischof Overbeck nimmt sich dafür viel Zeit und wird bei dieser Gelegenheit den deutschen Botschafter und den dortigen Verteidigungsattaché kennen lernen. Wir sind der deutschen Botschaft in Madrid sehr dankbar, dass diese uns bei den Vorbereitungen so vorzüglich unterstützt hat.


Kompass. Soldat in Welt und Kirche:
Was werden die Höhepunkte während des diesjährigen Weltjugendtages sein?

Militärdekan Johann Meyer: Höhepunkte gibt es viele. Hervorzuheben sind aus den Erfahrungen der zurückliegenden Weltjugendtage zwei ganz wichtige Ereignisse: Zum einen beten die Pilgerinnen und Pilger den Kreuzweg, der durch die Mitte Madrids führt. Zum anderen ist die nächtliche Vigil zusammen mit dem Heiligen Vater, Papst Benedikt XVI., und die sich am Sonntag anschließende Abschlussmesse mit dem Oberhaupt unserer Kirche ein Höhepunkt. Auf dem Gelände unter dem nächtlichen Sternenhimmel, zusammen mit tausenden von Jugendlichen und jungen Erwachsenen werden die Soldatinnen und Soldaten nicht nur beten, sondern die Kirche, den Heiligen Vater, ihren persönlichen Glauben und die Gemeinschaft mit anderen feiern können. Das wird sicherlich in Erinnerung bleiben.

 

Kompass. Soldat in Welt und Kirche: Wann geht es nun los?

Militärdekan Johann Meyer: Am kommenden Montag werden wir, kurz vor dem Abflug von Frankfurt nach Madrid auf dem Rhein-Main-Flughafen, die Heilige Messe in der Flughafenkapelle feiern und um Gottes Segen für die Pilgerreise zum Weltjugendtag bitten.

 

Das Interview führte Josef König.

                                      

                          

Kooperation statt Konflikt

Der Countdown läuft, nur noch wenige Tage bis zum Weltjugendtag in Madrid. Eine Mammut-Veranstaltung, die von allen Beteiligten höchsten Einsatz erfordert. Genau das scheinen sich auch die Regierung und die katholische Kirche in Spanien zu Herzen genommen haben.

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