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„Religionsfreiheit, der Weg zum Frieden“

Friedensgottesdienst im Aachener Dom

Dieses Motto hat Papst Benedikt XVI. für den Weltfriedenstag 2011 gewählt

Der Weltfriedenstag wird seit 1968 jeweils am Neujahrstag begangen. Erstmals lud ein Bischof von Rom, Papst Paul VI., am 8. Dezember 1967 zur Feier eines Gebetstages für den Frieden in der Welt ein.

Inzwischen ist es Praxis, dass das Motto für den folgenden 1. Januar im Sommer vom Vatikan bekanntgegeben und spätestens im Dezember die jeweilige Botschaft zum Weltfriedenstag veröffentlicht wird. Das Gebet für den Weltfrieden beschränkt sich aber nicht auf dieses eine Datum. In Deutschland feiern die Diözesanbischöfe zusammen mit Soldaten (meist auch mit ausländischen, zum Teil außerdem mit Polizisten und Politikern) über das ganze erste Halbjahr verteilt Friedensgottesdienste.

Quelle: Doreen Bierdel

Zum Weltfriedenstag 2011

In vielen Teilen der Erde werde die Religionsfreiheit beschränkt oder verleugnet, begründete der Vatikan bei der Bekanntgabe die Wahl des Mottos. Diese Einschränkungen reichten etwa von einer religiösen Diskriminierung und Ausgrenzung bis hin zu Gewalt gegen religiöse Minderheiten. Dabei könne Religionsfreiheit als die „Freiheit aller Freiheiten“ bezeichnet werden, heißt es in dem Vatikan-Schreiben. Sie sei ein Grundrecht, das den Horizont von Menschlichkeit und Freiheit weite. Zudem erlaube die Religionsfreiheit eine tiefe Beziehung mit einem selbst, mit anderen und mit der Welt. Der Grundgedanke von Religionsfreiheit versage Fundamentalismus klar den Anspruch auf „Religiosität“, gleiches gelte auch für die Manipulation und Instrumentalisierung der Wahrheit.                                                                                        Text: Jörg Volpers


Berichte und Informationen zum Weltfriedenstag 2011

Interview: Zur Bedeutung der Militärseelsorge das Interview mit Generalvikar Prälat Walter Wakenhut anlässlich des Soldatengottesdienstes im Hohen Dom zu Köln bei domradio.de weiter


„Religionsfreiheit, der Weg zum Frieden“ ist auch das Schwerpunktthema der Januar-Ausgabe 2011 der Zeitschrift des Katholischen Militärbischofs „Kompass. Soldat in Welt und Kirche“. zum Schwerpunktthema


Hintergrundinformationen zur Entstehung, Entwicklung und Bedeutung der Feier des Weltfriedenstages finden Sie hier


Aktuelle Berichterstattung zum Weltfriedenstag finden Sie auf den Seiten von kmba.de weiter


„Ideologische Waffenarsenale“ abbauen Kardinal Meisner erinnert im Soldatengottesdienst zum Weltfriedenstag an Gott als „höchste Instanz“  Artikel bei domradio.de lesen


Arbeitshilfe 242

WFT_2011_DBK_AH_242.pdf

Arbeitshilfe der Deutschen Bischofskonferenz zum Welttag des Friedens 2011: "Religionsfreiheit, der Weg zum Frieden" (PDF, 2,4 MB, 24 Seiten)

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