Beirat des Zentrums für ethische Bildung in den Streitkräften (zebis) tagte erstmalig

Die Beiratsmitglieder (von links): Prof. Dr. Reiner Pommerin, Generalvikar Walter Wakenhut, Direktorin Dr. Veronika Bock, Ministerialdirektorin Alice Greyer-Wieninger, Brigadegeneral Alois Bach, Leitender Militärdekan Dr. Dirck Ackermann Quelle: KMBA

Hamburg, im Sommer 2010. In einer konstruktiven Arbeitsatmosphäre fand das erste Treffen des Beirats für das „Zentrum für ethische Bildung in den Streitkräften“ (zebis) in Hamburg statt.
Der Beirat setzt sich aus Vertretern und Vertreterinnen kirchlicher, militärischer, verbandlicher, politischer und wissenschaftlicher Institutionen und Organisationen zusammen, die ihre hohe fachliche Expertise und Sachkompetenz zur Unterstützung und Förderung des zebis einsetzen. Der Beirat ist ein beratendes Gremium, dessen Mitglieder ehrenamtlich an der Formulierung und Verwirklichung der Ziele des zebis mitwirken und dessen Arbeit durch Kooperationen, durch Anregungen und Beratungen fördern. Die Mitglieder werden für die Dauer von vier Jahren vom Katholischen Militärbischof berufen. Den Vorsitz des Beirats führt der Militärgeneralvikar.
Auf dieser ersten Sitzung stellte die Direktorin des zebis, Dr. Veronika Bock, ihre konzeptionellen Ideen zu Inhalten, Zielgruppen und Fortbildungsformaten vor. Zu den Aufgaben des zebis zählen u. a. die Konzeption und Durchführung von ethischen Qualifikationsangeboten für Militärseelsorger und -seelsorgerinnen – vor dem Hintergrund des hohen Stellenwertes des Lebenskundlichen Unterrichts, wie er in der Zentralen Dienstvorschrift (ZDv) 10/4 zum Ausdruck kommt –, der Aufbau eines Internetportals mit Unterrichtsmodulen zu Inhalten des Curriculums der ZDv 10/4, die Durchführung von ethischen Qualifizierungsangeboten für Angehörige der Streitkräfte in Führungsverantwortung und die Kooperation mit Institutionen und Organisationen der Bundeswehr, die sich in Forschung und/oder Lehre mit ethischen Fragen befassen.
Der Beirat diskutierte über die vorgestellte Konzeption und schlug vor, in einer „Operativen Arbeitsgruppe“ die wissenschaftlichen Kompetenzen des Beirats im Bereich Ethik und Sicherheitspolitik zu bündeln und zu vernetzen. Ebenso beriet das Gremium über die vorliegende Fassung der Statuten.
Militärgeneralvikar Prälat Walter Wakenhut dankte den Beiratsmitgliedern für die zielführende und lebhafte Diskussion.
Text: Josef König