60. Internationale Soldatenwallfahrt nach Lourdes 2018



Wallfahrtsplakat 2018

 

  

Die 60. Internationale Soldatenwallfahrt nach Lourdes findet vom 16.-22. Mai 2018 statt. Sie steht unter dem Thema

Pacem in terris - Friede auf Erden.

Seit 1958 treffen sich jedes Jahr Soldaten aus über 40 Nationen in Lourdes (Südfrankreich) zur Internationalen Soldatenwallfahrt. Aus der Bundesrepublik Deutschland gab es bisher über 100.000 Teilnehmer.

 

Anmeldung bei Ihrem Katholischen Militärpfarramt

Infokarte als PDF (2 Seiten, 239 KB)

 

In Lourdes erwartet Sie ein gut gefülltes Programm unter dem Motto:

Begegnung – Freude – Besinnung – Gebet – Freundschaft – Friede.

Mittwoch: Hinfahrt mit Zwischenaufenthalt von mehreren Stunden und Eröffnungsgottesdienst

Donnerstag: Besichtigung des Wallfahrtsbezirkes und der Stadt, Zeit zur freien Verfügung, Eröffnung der internationalen Begegnungsstätte
 
Freitag: Heilige Messe an der Grotte, Internationale Eröffnung des Zeltlagers, Internationale Eröffnungsfeier, nächtliche Versöhnungsfeier, Gospelkonzert

Samstag: diverse Veranstaltungsmodule zur freien Auswahl, Heilige Messe mit dem Militärbischof und anschließender Begegnung, Internationale Lichterprozession , Anbetungsstunde

Sonntag: Internationale Heilige Messe bzw. Gruppengottesdienste, Internationale Abschiedsfeier, Konzert des deutschen Musikkorps

(Änderungen vorbehalten!)


Dem Soldaten, der Soldatin kann gem. § 9 Soldatenurlaubsverordnung (SUV) in Verbindung mit § 22 (3) S.1 der SUV und mit Nr. 315 der ZDV A-1420/12 „Ausführung der Soldatinnen- und Soldatenurlaubsverordnung“ i.d.j.g.F. für die Teilnahme an der Wallfahrt Sonderurlaub unter Belassung der Geld- und Sachbezüge im notwendigen Umfang gewährt werden, wenn dienstliche Gründe nicht entgegenstehen.
Die Anrechnung von Erholungsurlaub bzw. Freistellung vom Dienst ist – auch teilweise – nicht zulässig. (ZDV A 2550/1)







Die Internationale Soldatenwallfahrt nach Lourdes

Gottesdienst an der Grotte © Christina Lux
Gottesdienst an der Grotte © Christina Lux

1944 pilgerten französische Soldaten zum ersten Mal in den Wallfahrtsort am Fuß der Pyrenäen. Daraus entstand eine regionale, später eine nationale Soldatenwallfahrt. Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen auch Soldaten aus anderen europäischen Ländern. 1953, acht Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, trafen sich hier 15 000 ehemalige Frontkämpfer, um gemeinsam für den Frieden zu beten.

Einigen französischen Militärgeistlichen kam der Gedanke, die bereits bestehende nationale Soldatenwallfahrt auf internationale Ebene auszuweiten. Lourdes sollte zum Ort der Begegnung und der Versöhnung werden. 1958 jährte sich die Erscheinung Mariens in Lourdes zum 100. Mal. Dies schien ein günstiger Anlass, die Idee in die Tat umzusetzen, und so pilgerten Soldaten aus 10 Nationen zur ersten Internationalen Soldatenwallfahrt nach Lourdes.

Für die Soldaten war dies ein besonderes Erlebnis der Versöhnung, denn die Europäer unter ihnen hatten, auf jeden Fall als Kinder, den Zweiten Weltkrieg erlebt. Ein vereintes Europa lag noch in ferner Zukunft. Da diese erste Internationale Soldatenwallfahrt ein so großer Erfolg war, wurde von nun an jedes Jahr dazu eingeladen.

(aus dem Lourdes-Pilgerbuch)