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56. Woche der Begegnung in Bensberg

© KS / Jörg Volpers
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Pro hominibus constitutus -

Für die Menschen bestellt

Unter diesem Leitthema findet vom 11. bis 16. September 2016 die 56. Woche der Begegnung im Kardinal-Schulte-Haus in Bensberg statt. An die Vollversammlung des Katholikenrates beim Katholischen Militärbischof (KR) schließt sich die Bundeskonferenz der Gemeinschaft Katholischer Soldaten (GKS) an. Auch der Katholische Militärbischof für die Deutsche Bundeswehr, Dr. Franz-Josef Overbeck, nimmt an der Woche der Begegnung teil und wird sich unter anderem mit dem Wort des Bischofs an die Delegierten wenden.





Militärbischof Overbeck bei der Woche der Begegnung

Militärbischof Overbeck hat skizziert, was aus seiner Sicht notwendig für eine muslimische Militärseelsorge wäre. In seinem Wort des Bischofs plädierte er außerdem für innovative Gottesdienstformen und Militärseelsorge, die sich stärker an der Lebenssituation der Soldaten orientiert.

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Migration, Flüchtlinge, Integration

© KS / Doreen Bierdel
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Der Katholische Militärdekan Dr. Dr. Michael Gmelch hat von seinen Erfahrungen bei der Seenotrettung im Mittelmeer berichtet. Anschließend diskutierten Experten und Publikum zu Fragen der Flüchtlingshilfe.

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Nachbarschaftshilfe

© KS / Doreen Bierdel
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Mit großer Mehrheit haben die Delegierten für die Fortsetzung der Nachbarschaftshilfe gestimmt. Im Rahmen dieses Projektes sammeln die katholischen Soldaten in der Bundeswehr Spenden für das Schulprojekt der Salesianer in Gijlan (Kosovo).

Im September 2016 konnte bereits der vierte Schüler-Jahrgang in die Gesamtschule aufgenommen werden. Insgesamt lernen 250 Schülerinnen und Schüler aus allen Schichten in der aus Spendengeldern finanzierten Einrichtung. Geplant ist nun der Bau eines Berufsbildungszentrums und der Bau einer Sporthalle für den ganzjährigen Sportunterricht.

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Wer hilft gewinnt - Ehrenamt in der Militärseelsorge

© KS / Doreen Bierdel
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Leutnant Ricarda Gunkel ist Studentin an der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg und engagiert sich in der Katholischen Hochschulgemeinde, im Katholikenrat beim Katholischen Militärbischof und in der Gemeinschaft Katholischer Soldaten. Wir trafen sie auf der Woche der Begegnung.

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Ehrenamt in der heutigen Zeit

Gleichsam als Eröffnungsreferat trug die Vize-Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Dr. Claudia Lücking-Michel (MdB), zu den neuesten Ergebnissen des Deutscher Freiwilligensurvey (FWS) vor. Am Nachmittag diskutierten die Delegierten, wie es um das Ehrenamt in der Katholischen Militärseelsorge steht.

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Militärgeneralvikar ermutigt zum Ehrenamt

Bensberg, 12.09.2016. In seinem Bericht zur Lage anlässlich der 56. Woche der Begegnung in Bensberg äußerte sich Militärgeneralvikar Msgr. Reinhold Bartmann zum Ehrenamt katholischer Soldatinnen und Soldaten in der Militärseelsorge. Viele Soldatinnen und Soldaten engagierten sich gerne ehrenamtlich in der Katholischen Militärseelsorge, neben ihren vielfältigen beruflichen und familiären Verpflichtungen. „Wir spüren, dass Menschen, Getaufte und Ungetaufte sich durchaus begeistern und finden lassen, aber sich nicht in Strukturen – Verfasstheiten (Verbände, Vereine, Gremien, mit Hierarchie nach oben) einbinden wollen.

Diese Erfahrungen sind parallel auch in den Diözesen feststellbar. Msgr. Bartmann ermutigte die Delegierten weiter nach vorne zu denken um „Kirche unter Soldaten“ lebendig zu erhalten. Im gemeinsamen Ringen müsse man evtl. über eine Verschlankung der Strukturen nachdenken, so Bartmann.

Der Generalvikar ist der Überzeugung, dass der Ort der Nagelprobe dort zu bestehen ist, wo die Menschen, die Soldatinnen und Soldaten und deren Familien zu finden sind und leben, nämlich an den Standorten.

„Denn für sie sind wir bestellt und zu diesen sind wir gesandt“, betonte der Militärgeneralvikar vor den Vertretern aus den Leitungsgremien des organisierten Laienapostolates.

Marlene Beyel



Eröffnung

© KS / Doreen Bierdel
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Militärgeneralvikar Reinhold Bartmann hat die 56. Woche der Begegnung unter dem Leitwort "Für die Menschen bestellt" mit einer Eucharistiefeier eröffnet. Anschließend richteten auch der Vorsitzende des Katholikenrates, Oberstleutnant Thomas Aßmuth, der Leiter des Katholischen Militärdekanates Köln, Monsignore Rainer Schnettker, sowie der Geschäftsführer des Diözesanrates Köln, Herr Norbert Michels, Begrüßungsworte an die Delegierten

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Der Vorsitzende des Katholikenrates, Oberstleutnant Thomas Aßmuth © KS / Doreen Bierdel
Der Vorsitzende des Katholikenrates, Oberstleutnant Thomas Aßmuth © KS / Doreen Bierdel
Der Leiter des Katholischen Militärdekanates Köln, Monsignore Rainer Schnettker © KS / Doreen Bierdel
Der Leiter des Katholischen Militärdekanates Köln, Monsignore Rainer Schnettker © KS / Doreen Bierdel
Der Geschäftsführer des Diözesanrates Köln, Herr Norbert Michels © KS / Doreen Bierdel
Der Geschäftsführer des Diözesanrates Köln, Herr Norbert Michels © KS / Doreen Bierdel

Programm und Leitthema

Der gemeinsame Leitgedanke, unter dem das Treffen dieser Leitungsgremien des organisierten Laienapostolats steht, lautet: „Für die Menschen bestellt“ (lateinisch: Pro hominibus constitutus). Es ist der bischöfliche Wappenspruch des ehemaligen Kölner Erzbischofs, Joseph Kardinal Frings, der in schwierigen Jahren seine Erzdiözese leitete (von 1942 bis 1969) und darüber hinaus auch für die Weltkirche zu Zeiten des 2. Vatikanischen Konzils und für die Einrichtung der Katholischen Militärseelsorge in der noch jungen Bundeswehr maßgebliche Bedeutung hatte.

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