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Christi Himmelfahrt

Was verbinden wir damit im Zeitalter der Raumfahrt? Fast noch schwerer vorstellbar als die Auferweckung Jesu Christi von den Toten wird im Neuen Testament seine Aufnahme in den Himmel, das Reich Gottes, beschrieben. Der konkreteste Text dazu findet sich nicht in einem der Evangelien, sondern in der Apostelgeschichte.

© KS / Doreen Bierdel
© KS / Doreen Bierdel

Dort beschreibt Lukas das Ereignis zwischen Ostern und Pfingsten – die Himmelfahrt Jesu Christi 40 Tage nach Ostern. Wir feiern, dass Jesus in den Himmel aufgefahren, d. h. zu seinem Vater zurückgekehrt ist. Das heißt aber nicht, dass er Welt und Menschen verlassen hat. Vielmehr ist durch seine Auferstehung von den Toten auch uns dieses Ewige Leben in seinem Reich geschenkt. Und auch in unserem irdischen Leben sind wir nicht auf uns gestellt.

Denn nach Christi Himmelfahrt kommt Pfingsten, das Fest der Aussendung des Heiligen Geistes. Lukas überliefert in der Apostelgeschichte folgende Worte Jesu: „Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch herabkommen wird; und ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samárien und bis an die Grenzen der Erde. Als er das gesagt hatte, wurde er vor ihren Augen emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf und entzog ihn ihren Blicken.“ (Apg 1,8–9)

Und was bedeutet das für seine Jünger damals und uns Christen heute? Das Fest Christi Himmelfahrt ist für uns eine Ermutigung, nicht stehenzubleiben oder traurig zu sein, weil Jesus nicht mehr leibhaftig bei uns ist, sondern in Bewegung zu kommen, nach vorne zu schauen, weil Jesus im Heiligen Geist unser Leben begleitet.

Jörg Volpers / Sr. Irenäa Bauer / Barbara Dreiling

 

 

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