Sie sind hier: Seelsorge / Impulse in der Fastenzeit

Ostersonntag

© KS / Barbara Dreiling
© KS / Barbara Dreiling

 

Licht ermöglicht Orientierung in der Dunkelheit, deshalb sollte man Streichhölzer oder ein Feuerzeug dabei haben. Schon ein kleiner Lichtkegel ist viel wert. Er macht sichtbar, was in der Umgebung los ist und ob jemand Hilfe braucht.
    
An Ostern feiern wir, dass Jesus sich nicht von der Dunkelheit des Todes schrecken ließ. Er ist zu einem Licht geworden, das uns Orientierung schenkt. Durch seine Auferstehung wissen wir, dass wir selbst in den dunkelsten Stunden nicht alleine sind. So wie er die Jünger auf dem Weg nach Emmaus begleitet hat, geht er auch mit uns – manchmal unerkannt.
    
Die Ostererzählung im Neuen Testament




Gründonnerstag

© Bundeswehr / Sandra Elbern
© Bundeswehr / Sandra Elbern


Namensschild

Wer du bist, sieht man an deiner Schulterklappe und auf deinem Namensschild. – Wirklich? Geht es nicht um viel mehr? Die Frage ist doch: Können wir uns aufeinander verlassen? Sind wir Kameraden?
   
Am heutigen Gründonnerstag denken wir an das Letzte Abendmahl Jesu und an sein Leiden. Wem konnte er eigentlich noch vertrauen?
   
Judas verrät ihn.
Petrus behauptet, ihn nie gekannt zu haben.
Pilatus hat Angst vor dem Volk und verurteilt Jesus zum Tod, obwohl er unschuldig ist.
     
Guter Gott, ich bitte Dich heute für … und für alle, die schwere Lasten tragen. Sei ihnen ganz nahe und beschütze sie. Amen.

Die ganze Geschichte vom Leiden und Sterben Jesu

 

                       

Montag der Karwoche

© Bundeswehr / Torsten Kraatz
© Bundeswehr / Torsten Kraatz

 

Klappspaten

– zum in der Erde verkriechen. Das will ich manchmal auch. Deckung finden vor der Last des Alltags. Was, wenn ich mich den Problemen stelle? Was, wenn ich die Gräben zwischen mir und den anderen zuschütte?
    
Jesus hat sich sogar dem Tod gestellt. Das feiern wir in dieser Woche.

Gott, Du hilfst mir, Leben und Tod zu tragen. Manchmal merke ich erst viel später, dass ich nicht alleine war.

6. April

© Bundeswehr / Andrea Bienert
© Bundeswehr / Andrea Bienert

 

Badelatschen – Zeit für mich

Einfach mal abhängen! Ja, wenn das so einfach wäre! Nimm Dir heute einen Moment Zeit, um nichts zu tun. Wer dauernd im Stress ist, verliert die Verbindung zu sich selbst und zu seinen Mitmenschen. In der Ruhe liegt die Kraft.
   
„Da sagte er zu ihnen: Kommt mit an einen einsamen Ort, wo wir allein sind, und ruht ein wenig aus. Denn sie fanden nicht einmal Zeit zum Essen, so zahlreich waren die Leute, die kamen und gingen.“ (Mk 6,31)

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03. April

© Bundeswehr /  Martin Stollberg
© Bundeswehr / Martin Stollberg

 

EPa – Notvorrat

EPa macht satt, erntet aber keine Gourmetsterne. Es ist ein Notvorrat, wenn Geschmack zweitrangig wird, wenn es draufankommt, wenn es ums Überleben geht.
    
Eine Art Notvorrat kann auch das Vater unser sein. Das Gebet, das uns Jesus gelehrt hat, ist Orientierung und Hilfe, besonders in Situationen, wenn uns die Worte fehlen:
    
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
     
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30. März

© Bundeswehr / Maximilian Schulz
© Bundeswehr / Maximilian Schulz

 

Knicklicht

Das Knicklicht kann Leben retten. Es dient als Leuchtsignal, wo Menschen in Gefahr sind – und als Markierung für Retter.
   
Welche Signale sehe ich bei meinen Mitmenschen, wenn ich genauer hinschaue? Bin ich bereit zu helfen?
   
Ich kann das Leben meiner Mitmenschen ein bisschen heller und leichter machen. Bei Matthäus 5,15 heißt es dazu: „Man zündet auch nicht ein Licht an und stülpt ein Gefäß darüber, sondern man stellt es auf den Leuchter; dann leuchtet es allen im Haus.“  
    
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27. März

© Bundeswehr / Marcus Rott
© Bundeswehr / Marcus Rott

 

Kompass

Wenn ich im Gelände die Richtung halten will, brauche ich einen Kompass. Aber wie halte ich die Spur in meinem Leben? Was hilft mir, wenn ich mich dort verlaufe und nicht mehr weiter weiß?
   
Jesus sagt: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben.“ (Joh 14,6) Es ist hilfreich, sich immer wieder mal zu fragen: Was würde ER jetzt an meiner Stelle tun? Dann öffnen sich neue Wege.

 

              

23. März

© Bundeswehr / Jonas Weber
© Bundeswehr / Jonas Weber

 

Sonnenbrille

Die Sonnenbrille schützt vor grellem Licht und sie verbirgt die Augen. Hinter einer Sonnenbrille kann ich mich verstecken. Was sollen andere von mir sehen? Kann ich mich eigentlich selbst ansehen, so, wie ich bin? Mag ich mich? 
  
Eines ist sicher: Egal wie andere mich finden, egal was ich von mir selbst halte, Gott sieht mich an. Bei ihm bin ich angesehen – liebevoll, angenommen, so wie ich bin.

20. März

© 2015 Bundeswehr / Gerrit Burow
© 2015 Bundeswehr / Gerrit Burow

 

Nähzeug

Im Soldatenrucksack gibt es Nähzeug, um zur Not Kleidung zu flicken. Auch Beziehungen kann man „flicken“, wenn sie auseinander gegangen sind. Wie kann ich den Kontakt wieder herstellen? Wen müsste ich eigentlich schon lange angerufen haben? Wer braucht vielleicht ein bestimmtes (gutes) Wort von mir?

„Vielmehr habe ich euch Freunde genannt“, sagt Jesus. (Joh 15,15) Er traut auch mir zu, dass die Menschen in meiner Umgebung zu Freunden werden.

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16. März 2017

© Norbert Jäger
© Norbert Jäger

 

Schlafsack – oder Zeit zum Aufstehen?

Wer schläft, sündigt nicht? Es ist Zeit, den Schlafsack zusammenzurollen, die Kuschelzone zu verlassen.

Gott gibt jedem Menschen einen Auftrag. Ich kann aufstehen und antworten wie der junge Samuel: „Rede, Herr; denn dein Diener hört.“ (1 Sam 3)
Welchen Auftrag gibt Gott mir heute?

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13. März 2017

© Bundeswehr / Andrea Bienert
© Bundeswehr / Andrea Bienert

 

Stiefel – Schutz und Hemmschuh

Stiefel schützen den Fuß, werden mit der Zeit aber immer schwerer, zum Klotz am Bein. Zuviel Schutz lähmt. So ist es auch in Beziehungen. Auf wen sollte ich mal wieder zugehen? Wem gegenüber kann ich mich zeigen, wie ich bin?
          
Gott, Dir kann ich vertrauen. Du kennst mich und „Du bist vertraut mit all‘ meinen Wegen“. (Ps 139, 3)
            
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9. März 2017

© KS / Barbara Dreiling
© KS / Barbara Dreiling

 

Kraftquellen   

Essbesteck und Kochgeschirr erinnern uns, woher wir unsere Kraft bekommen. Wenn‘s uns auch nicht immer super schmeckt, so ist unser Teller doch reich gefüllt. Ein Grund zu danken!
          
Oft haben wir auch Gäste an unserem Tisch oder sind selbst zu Gast geladen. Das macht unser Leben reich.
         
„Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.“ (Ps 103)
        
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6. März 2017

© Bundeswehr / Torsten Kraatz
© Bundeswehr / Torsten Kraatz

 

Zeltbahn – Zuhause

Meine Zeltbahn ist eine Unterkunft, zumindest vorübergehend kann sie vor Regen und Kälte schützen. Wo bin ich zu Hause? Wo finde ich Ruhe und Schutz? Bei mir? Bei Dir?
        
Gott, hast Du Platz für mich?

Aschermittwoch

© Christina Lux
© Christina Lux

 

Mein Rucksack – Bild für mein Leben

Was schleppe ich nicht alles mit mir herum? Was ist Lust? Was ist Last? Was brauche ich wirklich? Die Fastenzeit ist der Weg auf Ostern zu, das Fest der Auferstehung Jesu. In dieser Zeit kann ich neu sortieren, was ich im Leben wirklich brauche und was mich am Leben hindert.

Jesus lehrt uns Vertrauen auf Gott: „Euer Vater weiß, was ihr braucht, noch ehe ihr ihn bittet.“ (Mt 6,8)

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