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Familienwerkwochen

Archivbild von einer Familienwerkwoche in Horath. Foto KMS / Thomas Fey
Archivbild von einer Familienwerkwoche in Horath. Foto KMS / Thomas Fey

Familienwerkwochen sind religiöse Veranstaltungen für Soldaten und ihre Familien. Hier finden Väter, Mütter und Kinder Zeit für sich und füreinander, die im Alltag oft kurz kommt. Seelsorgerliche Begleiter bringen die christliche Bedeutung des alltäglichen Lebens ins Spiel.

Bitte informieren Sie sich bei Ihrem Militärpfarramt über die Angebote für Familien.



Beispiel für eine Familienwerkwoche

Bei der Familienwerkwoche des Katholischen Militärpfarramtes Stadtallendorf drehte sich diesmal alles um das Kirchenjahr.

Eine runde Sache - Das Kirchenjahr

Warum fängt das Kirchenjahr am 1.Adventssonntag an? Was hat der Fasching mit der Fastenzeit zu tun? Soll der Pfarrer an Ostern der Gemeinde einen Witz erzählen? Warum hat sich die Adventszeit nie richtig als Fastenzeit durchgesetzt? Diese und ähnliche Fragen stellte Militärpfarrer Markus Ramisch thematisch in den Mittelpunkt der gemeinsamen Tage im Familienhotel Horath im Hunsrück.

Während die Eltern ihr Wissen um das Kirchenjahr u.a. in einem Quiz testeten, waren die Jüngsten mit Schminken und anderen interessanten Dingen beschäftigt. Groß und Klein kamen morgens oder abends zu den Gottesdiensten und liturgischen Impulsen in der Hauskapelle zusammen.
Die Kinder waren dabei besonders beteiligt. So überlegten die Jüngsten, wie man heute nach dem Vorbild des Heiligen Martin von Tours teilen kann.
Eine kleine Karte mit der Aufschrift „Danke für….“ wurde auch von den Erwachsenen ausgefüllt und an die Partnerin, den Partner oder einen anderen Menschen weitergegeben.

Auf diesem Weg waren alle eingeladen, einmal bewusst „Danke“ zu sagen, für Dinge die im Alltagstrubel schnell übersehen werden. Eine Stehleiter in der Hauskapelle war nicht etwa vom Hausmeister beim Wechseln der Leuchtmittel vergessen. Sie half den Kindern und allen Gottesdienstteilnehmern, die Stufen zu einem heiligmäßigen Leben heute zu erklimmen.

Groß und Klein hatten auch wieder Spaß beim Basteln, diesmal wurden der Jahreszeit entsprechend herbstlich bunte Windmühlen hergestellt. Das Haus bot den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ansonsten allerlei Kurzweil, von der Weinprobe für die Erwachsenen bis zur Zaubershow für die Jüngeren. Ein Highlight, nicht nur für die Jüngsten, war die abendliche „Gute – Nacht – Geschichte“ mit Pfarrhelfer Thomas Fey. Und wer sonst keine bessere Beschäftigung suchte, konnte am späten Nachmittag vom Familienhotel aus den herbstlichen Nebel beobachte, der nach und nach das Tal um Horath einhüllte.

Text: Markus Ramisch