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Bischof Overbeck: Enzyklika atmet den Geist zweier Päpste

Das Wappen von Papst Franziskus (Quelle: www.dbk.de)
Das Wappen von Papst Franziskus (Quelle: www.dbk.de)

Für den Essener Bischof Franz-Josef Overbeck ist die neue Enzyklika „Lumen fidei“ ein gelungener Übergang von Papst Benedikt XVI. zu seinem Nachfolger Franziskus. „Sie atmet den Geist zweier Päpste und ist damit sozusagen eine Enzyklika auf vier Beinen“, sagte Overbeck am Freitag in Essen gegenüber der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA).

Die ersten Kapitel seien deutlich von der Theologie von Benedikt XVI. geprägt und zeigten deutlich, „dass wir, wenn wir vom Glauben reden, in die lange Traditionsgeschichte von 2000 Jahre Geschichte des Christentums, speziell in Europa, eintreten“. Das letzte Kapitel dagegen zeige ganz praktisch, dass der Glaube sehr deutlich mit der Alltagswirklichkeit der Menschen zu tun habe. „Das ist ja auch eines der Schwerpunkte von Papst Franziskus.“ Als programmatische Vorschau auf die künftige Amtsführung des neuen Kirchenoberhauptes wolle er diese Enzyklika aber nicht deuten, betonte Overbeck: "Das Regierungsprogramm von Papst Franziskus ist sein Lebensstil und seine Art der Verkündigung, und darin fügt sich alles ein.“

Essen, 05.07.2013, Katholische Nachrichten-Agentur (KNA).

Enzyklika LUMEN FIDEI

Enzyklika-LUMEN-FIDEI.pdf

Enzyklika LUMEN FIDEI von Papst Franziskus über das Licht des Glaubens vom 05. Juli 2013

435 K

06.07.2013, katholisch.de: "Eine Wegmarke"

Katholische Bischöfe und Verbände in Deutschland haben die erste Enzyklika von Papst Franziskus als "Wegmarke der Theologie" gewürdigt. "Mit dem Text erfährt die Kirche Ermutigung, Wegweisung und Erinnerung", sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch.

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