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Lebenskundlicher Unterricht

Lebenskundlicher Unterricht als Teil der soldatischen Ausbildung

Die Bundeswehr als Armee im Auslandseinsatz stellt an alle Soldatinnen und Soldaten ein hohes Maß an Anforderungen, nicht nur an die militärische, sondern auch an die persönliche und nicht zuletzt an die ethische Kompetenz. Die Frage nach dem Sinn des Einsatzes, lange Trennungszeiten von der Familie, die Begegnung und Auseinandersetzung mit Menschen anderer Kultur und Religion, das schmerzhafte Erleben von Tod und Verwundung, aber auch das verantwortungsvolle Verhalten und Entscheiden in Kampfhandlungen stellen enorme Herausforderungen an die Persönlichkeit eines Jeden dar. Deshalb sind ein geschärftes ethisches Bewusstsein sowie eine ausgeprägte moralische Urteilsfähigkeit unabdingbar.

Quelle: Kompass/Jörg Volpers

Der Lebenskundliche Unterricht, der in der Regel von Militärseelsorgerinnen und Militärseelsorgern erteilt wird, thematisiert die mit einem Auslandseinsatz verbundenen vielschichtigen Lebensfragen und leistet bei der Entwicklung berufsethischer Kompetenz einen wesentlichen Beitrag. Er ist integraler Bestandteil im Konzept der „Inneren Führung“, das auf der Basis der Grundwerte des Grundgesetzes vor allem ein Ziel hat: die Bildung der Persönlichkeit eines ethisch reflektierten und verantwortungsbewusst handelnden „Staatsbürgers in Uniform“.

Weitere Informationen unter
http://www.militaerseelsorge.bundeswehr.de/portal/a/kmba/lebensku